Ich will hier die Haupt-Richtungen an Psychischen Therapieen einmal vorstellen, dabei beziehe ich mich auf die Theorien hinter den Therapieformen und die Ansätze jeder dieser Formen.
Bei einigen psychischen Erkrankngen ist angegeben welche Therapieform am "erfolgreichsten" zu sein verspricht, ich denke aber eine der wichtigsten Sachen dabei ist, dass man sich selber aufgehoben und angenommen füht, und das Gefühl hat am richtigen Fleck zu sein und damit arbeiten zu können.
1. Psychodynamische Therapie
Beruht auf dem Gedanken dass der heutigen Situation des Patienten ein unbewuster Konflikt, oft aus der Kindheit zugrundeliegt.
Hilft Patienten die unbewussten Konflikte bewusst zu machen, macht dabei auch klar auf welche Weise die Patienten versuchen diese zu lösen und sich dadurch mehr / andere Probleme schaffen. Diese Einsichten sollen dem Patienten helfen besser mit dem Konflikt und der heutigen Situation umzugehen, und sie aus der Vergangenehit "loszulösen", und ihnen zu helfen Dinge zu ändern.
Aspekte der Persönlichkeit integrieren die abgetrennt oder verleugnet wurden, indem man sich durch schmerzhafte Erinenrungen oder schwierige Konflikte durcharbeitet. Dadurch sind Patienten in der Lage diese auf akzeptable Art und Weise in ihre Selbst-definitiopn zu integrieren.
Diese Therapieform kann über Jahre dauern, wenn jedoch zB nur ein Teilaspekt als Therapieziel definiert wird kann sie auch Kurzzeitig (ca 12 Wochen) gegeben werden.
2. Humanistische Therapie
(ich bin nciht sicher ob das wirklich der deutsche Begriff dafür ist)
Geht davon aus dass dem Menschen selber alle Kräfte innewohnen die er zur Selbst-Heilung nötig hat, diese aber auf Grunde einer ungünstigen Lebenssituation nciht anwenden können.
Soll dem Patienten helfen, ihr Potential zu erkennen, schafft einen optimalen Rahmen in dem die Patienten sich selber heilen können.
Der Therapeut ist dabei keine autoritäre Person sondern reflektiert dem Patienten zurück was dieser sagt, wodurch eine empathische, warme Umgebung geschaffen wird, und der Patient "bedingungslose" Zuwendung erfährt.
3. Verhaltenstherapie
Basiert auf dem Gedanken dass alle positiven wie negativen Verhaltensmuster angelernt sind (durch klassische und operante Konditionierung), und diese ebenso auch um- oder abgelernt werden können.
In der Therapie wird herausgefunden welches die postiven und begativen Bekräftigungen für ein schlechttuendes Verhalten sind, und versucht diese umzuändern, so dass der Patient einen Lohn aus erwünschten Verhalten zieht, und dieses anlernt anstelle der alten, negativen Verhaltensmuster.
4. Cognitive Therapie
Geht davon aus dass negative Gedanken- und Interpreatationsschema im Patienten vorhanden sind, und Hauptauschlaggebend für Ängste, negative Gefühle und negative Verhaltensweisen sind.
In der Therapie werden solche negativen und dramatisierenden Gedankengänge aufgespürt und versucht durch positivere und angemessenere Gedankengänge zu ersetzen. Dem Patienten wird geholfen effizientere Problem-Lösungswege zu finden, die schlimmsten Ängste des Patienten zu finden und Bewältigungsstrategien hierfür zu entwickeln.
5. Interpersönliche und Soziale Therapien
Hauptgedanke hierbei ist dass Individuum Teil eines größeren Systems an sozialen Netzwerken und Beziehungen ist, und durch soziale Mächte und Kultur beeinflusst wird.
Interpersönliche Therapie fokussiert hierbei darauf dem Patienten bei der Ermittlung und evtl Veränderung der eigenen Rolle in diesem Sozialen Netzwerk zu helfen, und die Sicht darauf und die eigene Rolle so anzupassen, dass die Konflikte des Patienten sich lösen.
Die Familien(System)Therapie geht davon aus dass die ganze betroffene Familie gemeinsam therapiert werden muss, weil die "Krankheit" nicht in einem Mitglied besteht sondern im System der Familie, und der Patient diese nur zum Ausdruck bringt.
Fast vergessen:
Quelle dazu ist: Nolen-Hoeksma, S. (1998): Abnormal Psychology (4th ed.), NewYork: McGrawHill