Aber genau das meine ich: In diesem Roboter-Dasein geht's einem noch relativ gut. Das, was danach noch an Stadien kommt, ist ja noch viel übler. Nichts spüren ist ja immer noch besser, als wenn einen die grausamsten Schmerzen überrennen und die Angst einen komplett auffressen tut, wenn nix mehr klappt, was nach außen nötig ist und von überall nur noch Druck gemacht wird mit Zwangseinweisungen, Zwangsernährung, "Zwangsbelebung"....Hörnchen unl hat geschrieben:Es ist ein wenig wie ein Roborter zu sein, man macht halt...
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Aber all das vorher lief als Selbstläufer... autopilot... ohne das ich noch für irgendetwas Kraft gehabt hätte, lief nur noch das eingetrichterte Nicht-Auffall-Programm, ohne das ICH da irgendwas zu getan hätte.
Ich bin mir teilweise vorgekommen wie das Mädchen in dem Märchen, das sie eingesperrt haben über Nacht, das Stroh zu Gold spinnen sollte und ich stand da und habe gesagt:"Das geht doch nicht! Stroh kann man nicht zu Gold spinnen! Und selbst wenn: ich weiß nicht, wie das geht!!".
Aber ich hab's gelernt.