ich darf endlich... *t*
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Cry
Re: ich darf endlich... *t*
Ach liebes
ich kann garnicht viel dazu sagen-außer das ich denke einen Tag Auszeit bedeutet ja nicht nichts machen-wenn du nur für das lernst was du unbedingt brauchst für die Arbeiten und zwischendrin entspannst nutzt du den Tag aber definitiv sinnvoller in Betrachtung auf dein Ziel...
Und sonst...das nirgendwohin gehören kennen wir auch-das Gefühl immer übrig zu sein...naja weißt du-dann sind wir eben gemeinsam übrig...
wir haben dich gern
Liebe Grüße
Cry und die Horde
ich kann garnicht viel dazu sagen-außer das ich denke einen Tag Auszeit bedeutet ja nicht nichts machen-wenn du nur für das lernst was du unbedingt brauchst für die Arbeiten und zwischendrin entspannst nutzt du den Tag aber definitiv sinnvoller in Betrachtung auf dein Ziel...
Und sonst...das nirgendwohin gehören kennen wir auch-das Gefühl immer übrig zu sein...naja weißt du-dann sind wir eben gemeinsam übrig...
wir haben dich gern
Liebe Grüße
Cry und die Horde
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opaque*
Re: ich darf endlich... *t*
hallo even,
Schon ziemlich komisch
das klingt total gut!!!
das hier klingt auf jeden fall danach:
"auch wenn" du manchmal dich auskotzt und ein bedürfnis nach abstand zu anderen menschen hast. nein, sogar weil du daran arbeitest das zuzulassen, obwohl dir nicht grade beigebracht wurde (um es nett zu formulieren) dass ein solches bedürfnis legitim ist.
liebe grüße
opaque
aufgestaute gefühle machen sich irgendwann luft.... und so wie ich das mitkriege "übst" du ja nun schon seit ner weile auf eure grenzen achtzugeben.Evenstar hat geschrieben:ich weiß nicht mal, woher das kommt. Weder hat mir jemand was gerade aktuell getan noch sonst irgendwie.
Schon ziemlich komisch
hrm... vielleicht ist es wohl doch besser morgen noch nen Austag zu nehmen...
das klingt total gut!!!
vielleicht nicht alleine sein?ich weiß gerade net mal, was ich hier eigentlich von mir geben will...
das hier klingt auf jeden fall danach:
even, ich weiß nicht, ob ich dich immer verstehe, aber ich mag dich/euch.(wenn ich nur wüsste, wo ich hin kann. Ich fühle mich falsch, egal, wo ich bin. Ich fühle mich missverstanden, ich fühle mich falsch)
"auch wenn" du manchmal dich auskotzt und ein bedürfnis nach abstand zu anderen menschen hast. nein, sogar weil du daran arbeitest das zuzulassen, obwohl dir nicht grade beigebracht wurde (um es nett zu formulieren) dass ein solches bedürfnis legitim ist.
liebe grüße
opaque
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starofhope
Re: ich darf endlich... *t*
ja, auszeit-tag, das klingt gut, wenn du irgend kannst.
manchmal (viel zu oft, wie war das mit den 20 gedanken auf einmal?) überholen wir uns selbst und dann ist es ganz gut, das wieder sein zu lassen. weil so ein tempo, das hält niemand auf dauer aus - nicht mal even
du darfst sein. so wie du dich gut findest. die anderen, die das gut finden und dann dich gut finden, werden sich finden.
der preis so zu sein, wie die anderen einen wollen ist viel zu hoch. die wollen meist nur etwas zum ausgleich der eigenen defizite. (und eben damit sie sich nicht ändern brauchen.)
even, bleib dir treu, lass dich nciht zu lockerheit überreden, auch nicht für das nächste leben, wenn's nicht dran ist.
weiterhin froh, dass es dich gibt und dass ich bei dir mitlesen kann.
star
manchmal (viel zu oft, wie war das mit den 20 gedanken auf einmal?) überholen wir uns selbst und dann ist es ganz gut, das wieder sein zu lassen. weil so ein tempo, das hält niemand auf dauer aus - nicht mal even
du darfst sein. so wie du dich gut findest. die anderen, die das gut finden und dann dich gut finden, werden sich finden.
der preis so zu sein, wie die anderen einen wollen ist viel zu hoch. die wollen meist nur etwas zum ausgleich der eigenen defizite. (und eben damit sie sich nicht ändern brauchen.)
even, bleib dir treu, lass dich nciht zu lockerheit überreden, auch nicht für das nächste leben, wenn's nicht dran ist.
weiterhin froh, dass es dich gibt und dass ich bei dir mitlesen kann.
star
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Auf dem Weg
Re: ich darf endlich... *t*
.ach even ........die einzige die dir verbieten kann genau so zu sein, wie du bist ........bist leider du selbst ....und es ist verdammt schwer die Teile zu bändigen, die genau das tun ......
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Evenstar
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Re: ich darf endlich... *t*
So... Hälfte des Tages erreicht,
so, und meine GFS ist zur Hälfte fertig... lernen kommt noch, also ich finde, der Tag ist gut investiert...
ich konnte mal endlich schlafen... ziemlichen Wirrwarr geträumt aber okay... irgendwie war der Druck auch weg... also der schulische Druck...
nun sitze ich mit Pfefferminz-Tee hier und schreibe nebenbei ganz viel für die GFS und dann gehts noch an Chemie, da war ich gestern auch noch fleißig,
ich glaube, soviel, wie ich gestern und heute gemacht habe, habe ich in den letzte Wochen kaum geschafft, um ehrlich zusein, zusammengezählt nicht mal.
Das erste Mal, dass ich ohne gedankenabschweifen Arbeiten kann...
ja Opaque, vielleicht will ich nicht alleine sein... aber es ist auch (so scheint es) unmöglich unter Menschen zu sein. Nähe wollen und Abstand durchsetzen.
Irgendwie liegen mir da noch ein paar Worte von meiner Bera im Magen.
Ein Freund ist ein Mensch, der mich so nimmt wie ich bin - und nicht so, wie er am wenigsten Schwierigkeiten mit mir hat.
ja, vielleicht sollte ich mir einfach den Satz versuchen zu merken...
Hehe, Gesa... wer sich selbst als Feind hat, braucht keine Feinde mehr...
Na dann...
und nö star, dass hält nicht mal Even aus, und vor allem nicht auf Dauer... und ich werde mich hüten, irgendwem in der Schule auch nur irgendein Defizit von mir zu zeigen. Frage mich, warum Menschen mich nicht einfach als mich akzeptieren. Wenn ich traurig durch die Gegend renne, dass sie mir das zugestehen und nicht gleich das revidieren wollen.
Dann lieber die Flucht daraus, und mir ist klar verständlich, dass mich in der Schule eh niemand versteht, weil sie weder wissen, was da los ist, noch wie damit umgehen. Und die Hilflosigkeit fordert die meisten Opfer. Dann lieber alleine mit dem Problem sein, als an der Hilflosigkeit und der damit verbundenen überschwänglichen Hilfe (die zu 99% falsch am Platz ist) unterzugehen. Dann lieber zugeben, dass man auch keinen Rat weiß, als irgendwas vom Stamm zu brechen... naja, mal ehrlich, ich wüsste nur eine Frau in der Schule, die mich verstehen würde, und das liegt nicht an ihrer Ausbildung, nein das liegt daran, weil sie wissen würde, von was ich rede, das Problem wäre nur, dass die Gefahr sie mitreinzureißen und sie zu verletzen zu hoch wäre.
Even
so, und meine GFS ist zur Hälfte fertig... lernen kommt noch, also ich finde, der Tag ist gut investiert...
ich konnte mal endlich schlafen... ziemlichen Wirrwarr geträumt aber okay... irgendwie war der Druck auch weg... also der schulische Druck...
nun sitze ich mit Pfefferminz-Tee hier und schreibe nebenbei ganz viel für die GFS und dann gehts noch an Chemie, da war ich gestern auch noch fleißig,
ich glaube, soviel, wie ich gestern und heute gemacht habe, habe ich in den letzte Wochen kaum geschafft, um ehrlich zusein, zusammengezählt nicht mal.
Das erste Mal, dass ich ohne gedankenabschweifen Arbeiten kann...
ja Opaque, vielleicht will ich nicht alleine sein... aber es ist auch (so scheint es) unmöglich unter Menschen zu sein. Nähe wollen und Abstand durchsetzen.
Irgendwie liegen mir da noch ein paar Worte von meiner Bera im Magen.
Ein Freund ist ein Mensch, der mich so nimmt wie ich bin - und nicht so, wie er am wenigsten Schwierigkeiten mit mir hat.
ja, vielleicht sollte ich mir einfach den Satz versuchen zu merken...
Hehe, Gesa... wer sich selbst als Feind hat, braucht keine Feinde mehr...
Na dann...
und nö star, dass hält nicht mal Even aus, und vor allem nicht auf Dauer... und ich werde mich hüten, irgendwem in der Schule auch nur irgendein Defizit von mir zu zeigen. Frage mich, warum Menschen mich nicht einfach als mich akzeptieren. Wenn ich traurig durch die Gegend renne, dass sie mir das zugestehen und nicht gleich das revidieren wollen.
Dann lieber die Flucht daraus, und mir ist klar verständlich, dass mich in der Schule eh niemand versteht, weil sie weder wissen, was da los ist, noch wie damit umgehen. Und die Hilflosigkeit fordert die meisten Opfer. Dann lieber alleine mit dem Problem sein, als an der Hilflosigkeit und der damit verbundenen überschwänglichen Hilfe (die zu 99% falsch am Platz ist) unterzugehen. Dann lieber zugeben, dass man auch keinen Rat weiß, als irgendwas vom Stamm zu brechen... naja, mal ehrlich, ich wüsste nur eine Frau in der Schule, die mich verstehen würde, und das liegt nicht an ihrer Ausbildung, nein das liegt daran, weil sie wissen würde, von was ich rede, das Problem wäre nur, dass die Gefahr sie mitreinzureißen und sie zu verletzen zu hoch wäre.
Even
Wir müssen uns daran gewöhnen, dass die
Vergangenheit so lange Gegenwart ist,
bis alle Wunden verheilt sind.
Ich geh meinen Weg ans Ende
Sehnsucht nach der Zukunft
Heimweh nach der Fremde
(Max Herre-Fremde)
Vergangenheit so lange Gegenwart ist,
bis alle Wunden verheilt sind.
Ich geh meinen Weg ans Ende
Sehnsucht nach der Zukunft
Heimweh nach der Fremde
(Max Herre-Fremde)
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starofhope
Re: ich darf endlich... *t*
hilflosigkeit fordert die meisten opfer. fragt sich auf welcher seite - meistens auf der seite derjenigen, die hilfe brauchen. wenn es einem schlecht geht und man es kaum noch alleine aushält und dann noch blöde, weil hilf- und ahnungslose reaktionen bekommt,...was dann passiert ist echt ne katastrophe. aber auchhilflosen helfern geht es nicht gut....
kurzformel: even, dich vollkommen verstehe
ach, even, gut, dass du heute so konzentriert arbeite kannst, freue mich mit dir...
kurzformel: even, dich vollkommen verstehe
ach, even, gut, dass du heute so konzentriert arbeite kannst, freue mich mit dir...
Zuletzt geändert von starofhope am Di Apr 20, 2010 8:41 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Auf dem Weg
Re: ich darf endlich... *t*
da hast du mal absolut recht, even .......die REaktionen der hilflosen Helfer machens oft noch schlimmer ......
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Evenstar
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Re: ich darf endlich... *t*
Ja... und manchmal zieht man sich einfach enttäuscht zurück.
"Bin ein hoffnungsloser Fall, und es ist eh besser wenn ich alleine damit bin".
Na da kommt auch ein schönes altes Muster hervor...
Es war ja nie so, dass ich irgendwo hin konnte mit mir... meine Ängste, meine Träume, meine Schmerzen...
all das war ja falsch und vor allem ungewollt am Platze. Und ich habe gelernt, für mich selbst zu sorgen,
und vor allem so für mich zu sorgen, dass es eben all das nicht mehr gibt.
Umso ungwohnter ist es total oft dazusitzen und Menschen sitzen einem gegenüber und wollen zuhören.
Weder bin ich fähig, das Ausmaß dessen zuzulassen, was mir alles passiert ist. Also auf Gefühlsebene,
noch finde ich es oftmal erwähnenswert. *Schulterzucken* abtun. Ist so, war so.
Aber man merkt ja dennoch, dass es was in einem macht. So wie ich meine Eltern hasse,
so liebe ich sie ja auch. Und ich wundere mich nicht, warum ich jahrelang im Neutrum gelebt habe,
weder lieben noch hassen. Damit war all das viel besser zu ertragen. Gefühle? Fehl am Platz.
Trotzig mag man Dich nicht, Beleidigt mag man Dich nicht, Schreiend, abwehrend mag man Dich nicht.
Lieb sein bedeutet Vorteile, gefügig sein, bedeutet weniger schlimmes (zumindest das gerne behaupten würde, aber ich bezweifle es selbst)
Ich habe gelernt, mit all dem alleine zu sein... und es ist ein riesen Sprung zu reden. Ja Even, dass ist ein riesiger Sprung!
Gestern Abend noch unterwegs gewesen, einen Lehrgang mitgehalten... und bis spät in die Nacht zusammen gesessen.
Habe ziemlich viel zugehört heute Nacht... Und ich stelle fest, dass es wohl nirgendwo das Leben gibt, wie wir es uns erhoffen...
Und ja, die Person hat recht, oftmals kitzelt sie aus mir Sachen raus, die ich selbst nicht von mir erwarten würde...
komischerweise dürfen das auch nur wenige Menschen, würden andere das auf die Art und Weise probieren würden sie ins offene Messer laufen.
Es ist gut, klare Linien zu schaffen.
Ich kann nur mit Männern umgehen, wenn klar definiert ist, dass sie nie die Grenze überschreiten würden, und zurzeit ist das der einzige Schutz,
und auch mein größtes Vertrauen... und ich muss wirklich vertrauen... den es gibt da keine Sicherheit. Aber ich merke auch,
dass ich in diesem Vertrauensverhältnis und auch in dem dadurch entstehendem Schutz langsam merke,
dass ich als Frau sein kann... und das nicht bedeutet dass man verlieren muss...
irgendwie das ziemlich wichtig, und bin echt dankbar, dass da jemand seit Monaten da schon ganz viel dafür arbeitet...
Ich musste erst lernen, dass eben so etwas nicht bedingungslos eingefordert werden kann, sondern, dass Rücksichtnahme eben doch
vorhanden ist. Vielleicht ist es auch der Schutz, in diesem Schutz zu erfahren, dass eine Umarmung keine Folgen hat.
Es tut sich verdammt viel. Und ich danke diesen Menschen, die bedinungslos an mich glauben und vor allem für mich glauben.
Ich darf Frau sein, ich darf sein, ich muss mich nicht verstecken. Und umso stärker ich für mich sorge,
umso besser komme ich da draussen klar. Menschen, die mich mit denseleben Worten wie der Täter versuchen klein zu machen,
prallen immer mehr ab... Menschen, die mir klar machen wollen, was für eine nichtsnützige Person wäre, die mal gar nichts verdient hat,
weil sie weiblich ist und eh nie nen Mann abkriegen würde, ja, solchen Menschen blicke ich zurzeit ins Gesicht und sage mir nur innerlich,
wenn der wüsste. Bemitleidenswert, solche Menschen immer in der eigenen Umgebung um sich herum zu haben.
Ich bin nicht auf all das angewiesen, weder brauche ich dringenst irgendeinen Mann (weil ich ja keinen abkriegen würde),
noch bin ich nichtsnützig. Ich habe meinen Wert. Ich bin eine Person, die draussen steht, eine Person, die vor Menschen hinsteht und erklären kann,
eine Person, die zu sich steht, eine Person, die sich vor versammelter Mannschaft wehrt.
Ich bin ich, und mit allem, was ich bin, bin ich genau das, was ich sein darf.
Und wenn es ein Wir gibt, so ist das genau das, was ich brauche. Ich für mich alleine. Für all die Menschen da draussen unvorstellbar und schwierig nachvollziehbar. Aber ich bin ich. Und ich weiß, wie ich bin! Ich respektiere die Mitmenschen und möchte auch respektiert werden.
Denn niemand hat mein Leben gelebt um darüber zu urteilen, genausowenig wie ich andere... es ist meine Wahrnehmung, meine Angst, meine Schmerzen, meine Welt. Wir können versuchen unsere Welt anzugleichen... um uns auf einem Level zu begegnen...
Frage mich gerade ob ich mehrere solche Abende machen sollte... viel zu wenig geschlafen, großes Schlafdefizit, weil ich auch daheim nicht schlafen konnte,
und den ganzen Tag in der Schule verpennt rumgesessen... und nu bin ich so unterwegs...
Essen ist wieder so eine Sache, lange war es okay... schade eigentlich...
ja es verändert sich gerade viel, aber in welche Richtung? teilweise zum Guten, aber teilweise auch ins Gegengesetze...
Danke für die vielen Menschen, die mich begleiten... und im Dunkel aller Welt mit einer Lampe auf mich warten... ihr habt mich alle nicht alleine gelassen...
und es bleibt immer die Frage, warum ich das erleben darf... wir ich das verdient haben darf...
Even
"Bin ein hoffnungsloser Fall, und es ist eh besser wenn ich alleine damit bin".
Na da kommt auch ein schönes altes Muster hervor...
Es war ja nie so, dass ich irgendwo hin konnte mit mir... meine Ängste, meine Träume, meine Schmerzen...
all das war ja falsch und vor allem ungewollt am Platze. Und ich habe gelernt, für mich selbst zu sorgen,
und vor allem so für mich zu sorgen, dass es eben all das nicht mehr gibt.
Umso ungwohnter ist es total oft dazusitzen und Menschen sitzen einem gegenüber und wollen zuhören.
Weder bin ich fähig, das Ausmaß dessen zuzulassen, was mir alles passiert ist. Also auf Gefühlsebene,
noch finde ich es oftmal erwähnenswert. *Schulterzucken* abtun. Ist so, war so.
Aber man merkt ja dennoch, dass es was in einem macht. So wie ich meine Eltern hasse,
so liebe ich sie ja auch. Und ich wundere mich nicht, warum ich jahrelang im Neutrum gelebt habe,
weder lieben noch hassen. Damit war all das viel besser zu ertragen. Gefühle? Fehl am Platz.
Trotzig mag man Dich nicht, Beleidigt mag man Dich nicht, Schreiend, abwehrend mag man Dich nicht.
Lieb sein bedeutet Vorteile, gefügig sein, bedeutet weniger schlimmes (zumindest das gerne behaupten würde, aber ich bezweifle es selbst)
Ich habe gelernt, mit all dem alleine zu sein... und es ist ein riesen Sprung zu reden. Ja Even, dass ist ein riesiger Sprung!
Gestern Abend noch unterwegs gewesen, einen Lehrgang mitgehalten... und bis spät in die Nacht zusammen gesessen.
Habe ziemlich viel zugehört heute Nacht... Und ich stelle fest, dass es wohl nirgendwo das Leben gibt, wie wir es uns erhoffen...
Und ja, die Person hat recht, oftmals kitzelt sie aus mir Sachen raus, die ich selbst nicht von mir erwarten würde...
komischerweise dürfen das auch nur wenige Menschen, würden andere das auf die Art und Weise probieren würden sie ins offene Messer laufen.
Es ist gut, klare Linien zu schaffen.
Ich kann nur mit Männern umgehen, wenn klar definiert ist, dass sie nie die Grenze überschreiten würden, und zurzeit ist das der einzige Schutz,
und auch mein größtes Vertrauen... und ich muss wirklich vertrauen... den es gibt da keine Sicherheit. Aber ich merke auch,
dass ich in diesem Vertrauensverhältnis und auch in dem dadurch entstehendem Schutz langsam merke,
dass ich als Frau sein kann... und das nicht bedeutet dass man verlieren muss...
irgendwie das ziemlich wichtig, und bin echt dankbar, dass da jemand seit Monaten da schon ganz viel dafür arbeitet...
Ich musste erst lernen, dass eben so etwas nicht bedingungslos eingefordert werden kann, sondern, dass Rücksichtnahme eben doch
vorhanden ist. Vielleicht ist es auch der Schutz, in diesem Schutz zu erfahren, dass eine Umarmung keine Folgen hat.
Es tut sich verdammt viel. Und ich danke diesen Menschen, die bedinungslos an mich glauben und vor allem für mich glauben.
Ich darf Frau sein, ich darf sein, ich muss mich nicht verstecken. Und umso stärker ich für mich sorge,
umso besser komme ich da draussen klar. Menschen, die mich mit denseleben Worten wie der Täter versuchen klein zu machen,
prallen immer mehr ab... Menschen, die mir klar machen wollen, was für eine nichtsnützige Person wäre, die mal gar nichts verdient hat,
weil sie weiblich ist und eh nie nen Mann abkriegen würde, ja, solchen Menschen blicke ich zurzeit ins Gesicht und sage mir nur innerlich,
wenn der wüsste. Bemitleidenswert, solche Menschen immer in der eigenen Umgebung um sich herum zu haben.
Ich bin nicht auf all das angewiesen, weder brauche ich dringenst irgendeinen Mann (weil ich ja keinen abkriegen würde),
noch bin ich nichtsnützig. Ich habe meinen Wert. Ich bin eine Person, die draussen steht, eine Person, die vor Menschen hinsteht und erklären kann,
eine Person, die zu sich steht, eine Person, die sich vor versammelter Mannschaft wehrt.
Ich bin ich, und mit allem, was ich bin, bin ich genau das, was ich sein darf.
Und wenn es ein Wir gibt, so ist das genau das, was ich brauche. Ich für mich alleine. Für all die Menschen da draussen unvorstellbar und schwierig nachvollziehbar. Aber ich bin ich. Und ich weiß, wie ich bin! Ich respektiere die Mitmenschen und möchte auch respektiert werden.
Denn niemand hat mein Leben gelebt um darüber zu urteilen, genausowenig wie ich andere... es ist meine Wahrnehmung, meine Angst, meine Schmerzen, meine Welt. Wir können versuchen unsere Welt anzugleichen... um uns auf einem Level zu begegnen...
Frage mich gerade ob ich mehrere solche Abende machen sollte... viel zu wenig geschlafen, großes Schlafdefizit, weil ich auch daheim nicht schlafen konnte,
und den ganzen Tag in der Schule verpennt rumgesessen... und nu bin ich so unterwegs...
Essen ist wieder so eine Sache, lange war es okay... schade eigentlich...
ja es verändert sich gerade viel, aber in welche Richtung? teilweise zum Guten, aber teilweise auch ins Gegengesetze...
Danke für die vielen Menschen, die mich begleiten... und im Dunkel aller Welt mit einer Lampe auf mich warten... ihr habt mich alle nicht alleine gelassen...
und es bleibt immer die Frage, warum ich das erleben darf... wir ich das verdient haben darf...
Even
Wir müssen uns daran gewöhnen, dass die
Vergangenheit so lange Gegenwart ist,
bis alle Wunden verheilt sind.
Ich geh meinen Weg ans Ende
Sehnsucht nach der Zukunft
Heimweh nach der Fremde
(Max Herre-Fremde)
Vergangenheit so lange Gegenwart ist,
bis alle Wunden verheilt sind.
Ich geh meinen Weg ans Ende
Sehnsucht nach der Zukunft
Heimweh nach der Fremde
(Max Herre-Fremde)
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Kantarin9
Re: ich darf endlich... *t*
Hallo Evenstar,
Hab dich gelesen ....und kan nur sagen das du großen respekt verdint hast .....
sorry nicht viel was ich geschriben habe.... aber mehr geht nicht ..meinen respekt hast jedenfals..
lg katarina
Hab dich gelesen ....und kan nur sagen das du großen respekt verdint hast .....
sorry nicht viel was ich geschriben habe.... aber mehr geht nicht ..meinen respekt hast jedenfals..
lg katarina
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Herbststurm
Re: ich darf endlich... *t*
weißt du even.. wer gibt bekommt auch zurück und
du gibst viel..
du hast es verdient..
herbsti
du gibst viel..
du hast es verdient..
herbsti
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Auf dem Weg
Re: ich darf endlich... *t*
Erst mal hast du alles, was du brauchst und möchtest verdient, einfach weil du da bist .........punkt
Und zweitens hast du schon unheimlich viel für dich geschafft ......nur mal sagen möchte.....
Und zweitens hast du schon unheimlich viel für dich geschafft ......nur mal sagen möchte.....
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Evenstar
- Moderator
- Beiträge: 18607
- Registriert: Mo Sep 29, 2008 3:44 pm
- Wohnort: Da, wo ich mich wohl fühle...
- Kontaktdaten:
Re: ich darf endlich... *t*
*grummel grummel grummel*
am liebsten wieder löschen würde... und das ganz schnell...
(Hündin gehts nicht gut)
(Angst)
ich komme mir gerade so vor, als wäre es falsch den oben geschriebem Beitrag geschrieben zu haben...
Ich warte auf ein Donnerwetter, auf ein gewaltiges... und ich habe gerade Angst um die heulende und jaulende Hündin
Even
am liebsten wieder löschen würde... und das ganz schnell...
(Hündin gehts nicht gut)
(Angst)
ich komme mir gerade so vor, als wäre es falsch den oben geschriebem Beitrag geschrieben zu haben...
Ich warte auf ein Donnerwetter, auf ein gewaltiges... und ich habe gerade Angst um die heulende und jaulende Hündin
Even
Wir müssen uns daran gewöhnen, dass die
Vergangenheit so lange Gegenwart ist,
bis alle Wunden verheilt sind.
Ich geh meinen Weg ans Ende
Sehnsucht nach der Zukunft
Heimweh nach der Fremde
(Max Herre-Fremde)
Vergangenheit so lange Gegenwart ist,
bis alle Wunden verheilt sind.
Ich geh meinen Weg ans Ende
Sehnsucht nach der Zukunft
Heimweh nach der Fremde
(Max Herre-Fremde)
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*wirrli
Re: ich darf endlich... *t*
hm... fühlt sich doof an, aber es ist okay, dass da jemand aufbegehrt, wenn du so schreibst...
jemand schützt euch / will euch schützen.
jeder darf sagen, denken, schreiben, was er will
und ich finde es ganz schön, deinen Text zu lesen!
Ihr schafft das
jemand schützt euch / will euch schützen.
jeder darf sagen, denken, schreiben, was er will
und ich finde es ganz schön, deinen Text zu lesen!
Ihr schafft das
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la_luna
Re: ich darf endlich... *t*
hallo evenstar, hallo leute,
bin erst seit heute dabei, habe aber schon so viel mir euch gelesen. und auch wenn ihr das nicht gemerkt habt, habt ihr mir alle schon so viel geholfen. durch eure beiträge habe ich den mut gefasst mich meinem freund zu öffnen und ihm als ersten menschen seit 35 jahren zu erzählen was mir damals mit meinem netten nachbarn von nebenan, opa w, passiert ist und 5 jahre später mit meinem onkel. mein freund war eben hier und ich konnte zum erstemal mit einem menschen darüber offen , wenn auch unter geheule und stotternd, reden. mein dank geht wirklich an euch alle und an euren beiträgen.,
evenstar, ich hatte beziehungen, ich war verheiratet, aber erst jetzt kann ich mich einem menschen so geben wie ich bin. und dieser mensch nimmt mich wie ich bin, mit all meinen macken und problemen. ich muss noch lernen aus der opferrolle zu kommen, aber ich weiss mit ihm an meiner seite schaffe ich das und mit eurer hilfe, indem ich immer wieder lese, wie ihr euch gegenseitig mut macht. vor allem deine beiträge. ich wünsche dir wirklich von herzen, dass du so einen menschen für dich findest, denn du scheinst es wirklich verdient zu haben. du bist immer für alle da. ich weiss nicht wie ich mich hier verhalten soll, denn irgendwie fühle ich mich noch so aussen vor. bin mir unsicher, ob ich euch einfach anschreiben darf, oder meine bemerkungen los werden darf. wenn euch das stört. dann verzeiht mir bitte. ich will mich nicht aufdrängen oder irgendwie präsentieren. einfach nur mal danke an euch alle und dir sagen, denn durch euch, dich habe ich den ersten schritt gewagt. ich weiss zwar noch nicht wo mein weg hingeht, aber ich hoffe in eine positive zukunft. und dies für meine tochter, meinen freund, halt unsere kleine familie. dank euch und verzeiht....ABER MUSSTE ICH MAL LOSWERDEN
evenstar deine zeit kommt, wenn auch nicht sofort, dann irgendwann..... glaube dran....bitte
bin erst seit heute dabei, habe aber schon so viel mir euch gelesen. und auch wenn ihr das nicht gemerkt habt, habt ihr mir alle schon so viel geholfen. durch eure beiträge habe ich den mut gefasst mich meinem freund zu öffnen und ihm als ersten menschen seit 35 jahren zu erzählen was mir damals mit meinem netten nachbarn von nebenan, opa w, passiert ist und 5 jahre später mit meinem onkel. mein freund war eben hier und ich konnte zum erstemal mit einem menschen darüber offen , wenn auch unter geheule und stotternd, reden. mein dank geht wirklich an euch alle und an euren beiträgen.,
evenstar, ich hatte beziehungen, ich war verheiratet, aber erst jetzt kann ich mich einem menschen so geben wie ich bin. und dieser mensch nimmt mich wie ich bin, mit all meinen macken und problemen. ich muss noch lernen aus der opferrolle zu kommen, aber ich weiss mit ihm an meiner seite schaffe ich das und mit eurer hilfe, indem ich immer wieder lese, wie ihr euch gegenseitig mut macht. vor allem deine beiträge. ich wünsche dir wirklich von herzen, dass du so einen menschen für dich findest, denn du scheinst es wirklich verdient zu haben. du bist immer für alle da. ich weiss nicht wie ich mich hier verhalten soll, denn irgendwie fühle ich mich noch so aussen vor. bin mir unsicher, ob ich euch einfach anschreiben darf, oder meine bemerkungen los werden darf. wenn euch das stört. dann verzeiht mir bitte. ich will mich nicht aufdrängen oder irgendwie präsentieren. einfach nur mal danke an euch alle und dir sagen, denn durch euch, dich habe ich den ersten schritt gewagt. ich weiss zwar noch nicht wo mein weg hingeht, aber ich hoffe in eine positive zukunft. und dies für meine tochter, meinen freund, halt unsere kleine familie. dank euch und verzeiht....ABER MUSSTE ICH MAL LOSWERDEN
evenstar deine zeit kommt, wenn auch nicht sofort, dann irgendwann..... glaube dran....bitte
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starofhope
Re: ich darf endlich... *t*
liebe evenstar,
hab nur tw. mitgelesen, aber halte dir auf jedenfall eine lampe. eine wunderschöne tiffany-lampe
gedankensplitter: das muster: ich bleib lieber alleine, um die anderen zu schonen, das hat mich hier fast im dreieck springen lassen. so vertraut, so sehr vertraut ist es mir. aber leider ist es eins das pauschal gelebt nichts anderes als eine subtile art svv ist. eine, die keine sichtbaren narben hinterläßt aber dafür unsichtbare. es schreibt fest, dass wir nicht so sein dürfen, wie wir sind und deshalb kein recht auf hilfe haben (wir sehen uns dann oft als zumutung und schon das spricht bände). und letzten endes kein recht haben zu sein.
und deshalb: even, weil dieses muster nicht stimmt, sind da ganz viele leute an deiner seite. um deiner selbst willen, genauso, wie du bist.
lass dich ein wenig von unseren lichtern "tragen"
sternenlicht
star
hab nur tw. mitgelesen, aber halte dir auf jedenfall eine lampe. eine wunderschöne tiffany-lampe
gedankensplitter: das muster: ich bleib lieber alleine, um die anderen zu schonen, das hat mich hier fast im dreieck springen lassen. so vertraut, so sehr vertraut ist es mir. aber leider ist es eins das pauschal gelebt nichts anderes als eine subtile art svv ist. eine, die keine sichtbaren narben hinterläßt aber dafür unsichtbare. es schreibt fest, dass wir nicht so sein dürfen, wie wir sind und deshalb kein recht auf hilfe haben (wir sehen uns dann oft als zumutung und schon das spricht bände). und letzten endes kein recht haben zu sein.
und deshalb: even, weil dieses muster nicht stimmt, sind da ganz viele leute an deiner seite. um deiner selbst willen, genauso, wie du bist.
lass dich ein wenig von unseren lichtern "tragen"
sternenlicht
star