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Existenzielle Perspektiven in der Psychotraumatologie
Kennt das jemand?
Buch: Existenzielle Perspektiven in der Psychotraumatologie
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Buch: Existenzielle Perspektiven in der Psychotraumatologie
Rückfälle sind Vorfälle!
Re: Buch: Existenzielle Perspektiven in der Psychotraumatologie
Ich hatte das Buch vor ca. einem Jahr in der Hand. Über das Lesen der Inhaltsangabe und das Queresen des Inhalts bin ich nicht raus gekommen. Für mich war es nicht möglich anzudocken. Es war weniger der Inhalt selbst, sondern eher der Ton. Für mich wirkte es recht hierarchisch und belehrend, fast so, als würde der Autor aus einer sehr traditionellen, eher männlich geprägten Haltung heraus sprechen. Mir fehlt dabei ein Gefühl von Dialog und gegenseitiger Annäherung, das ich in der Traumaarbeit wichtig finde.
Das heißt nicht, dass das Buch schlecht ist, nur dass die Art, wie es sich präsentiert, für mich nicht stimmig war. Vielleicht passt es aber gut für dich, je nachdem, was und wozu du es suchst.
Das heißt nicht, dass das Buch schlecht ist, nur dass die Art, wie es sich präsentiert, für mich nicht stimmig war. Vielleicht passt es aber gut für dich, je nachdem, was und wozu du es suchst.
Wenn eine Frau ihre eigene Größe entdeckt hat, kann kein Lob sie größer, keine Kritik sie kleiner machen.
Der Käfig ist offen.
Verlassen musst du ihn selbst
Luisa Francia
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Re: Buch: Existenzielle Perspektiven in der Psychotraumatologie
Sehr spannend. Ich habe die Leseprobe gelesen und genau das war mein Bauchgefühl. Irgendwie herablassend und patriarchalisch.
Rückfälle sind Vorfälle!
Re: Buch: Existenzielle Perspektiven in der Psychotraumatologie
Hallo ihr beiden,
kann eure Wahrnehmung so nicht nachvollziehen. Ich habe bei dem Autor in den Jahren 2018/2029 drei Fortbildungen a‘ 4 Tage.
Ich habe ihn bei den Fortbildendungen in N. als sehr wertschätzen, empathisch und respektvoll empfunden. Er hat te für mich ein sehr feines Gespür für existenziellen Fragen, die einem in der eigenen Traumaverarbeitung beschäftigen.
Und ich habe in den Fortbildungen auch sehr davon profitiert Mensch mit Trauma und Sucht zu begleiten.
Ich habe das angesprochene Buch allerdings auch erst nach der letzten FB gelesen…
Vielleicht könnt ihr mal anhand von Zitaten erläutern, wo ihr den Ton hierarisch oder „nicht auf Augenhöhe“ empfunden habt.
Zugleich bleibt die Wahrnehmung, wie ein Buch geschrieben ist sehr subjektiv. Ebenso natürlich auch die Wahrnehmung zu Fortbildungen.
Da ich das Thema jedoch inhaltlich als sehr fundiert und sehr nahe an den Aussagen von Yalom halte, wollte ich hier einfach meine Wahrnehmungen zum Autor
Vielleicht liegen Dir die Bücher von Viktor Frankel zu dem Thema ohnehin eher.
Shalom - lara64
kann eure Wahrnehmung so nicht nachvollziehen. Ich habe bei dem Autor in den Jahren 2018/2029 drei Fortbildungen a‘ 4 Tage.
Ich habe ihn bei den Fortbildendungen in N. als sehr wertschätzen, empathisch und respektvoll empfunden. Er hat te für mich ein sehr feines Gespür für existenziellen Fragen, die einem in der eigenen Traumaverarbeitung beschäftigen.
Und ich habe in den Fortbildungen auch sehr davon profitiert Mensch mit Trauma und Sucht zu begleiten.
Ich habe das angesprochene Buch allerdings auch erst nach der letzten FB gelesen…
Vielleicht könnt ihr mal anhand von Zitaten erläutern, wo ihr den Ton hierarisch oder „nicht auf Augenhöhe“ empfunden habt.
Zugleich bleibt die Wahrnehmung, wie ein Buch geschrieben ist sehr subjektiv. Ebenso natürlich auch die Wahrnehmung zu Fortbildungen.
Da ich das Thema jedoch inhaltlich als sehr fundiert und sehr nahe an den Aussagen von Yalom halte, wollte ich hier einfach meine Wahrnehmungen zum Autor
Vielleicht liegen Dir die Bücher von Viktor Frankel zu dem Thema ohnehin eher.
Shalom - lara64
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Re: Buch: Existenzielle Perspektiven in der Psychotraumatologie
Danke Lara, ich hab ja nur die Leseprobe überflogen. Es ging weniger um den Inhalt als um den Stil.
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Re: Buch: Existenzielle Perspektiven in der Psychotraumatologie
Was mich irritiert hat, ist, dass der existenzielle Bezugsrahmen ausschließlich über männliche Philosophen und über das Christentum entfaltet wird. Vor-christliche, weiblich geprägte, natur- und körperorientierte Weisheitstraditionen kommen nicht vor. Für mich entsteht dadurch eine implizite Hierarchie von Wissen, in der bestimmte Zugänge zu Sinn, Heilung und Trauma – insbesondere solche, die beispielsweise im Archetyp der ‚Weisen Frau‘, in zyklischem Denken und in vorpatriarchalen Kulturen verankert sind – unsichtbar bleiben oder entwertet werden. Gerade in der Traumaarbeit empfinde ich diese Ausblendung als bedeutsam, weil sie die Vielfalt existenzieller Antworten reduziert und eine einseitig männlich-rational-christliche Perspektive privilegiert.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass mich aufgrund meiner Trauma-Erfahrungen dieser o.g. Ansatz eher schadet als nutzt. Erst als ich mich der weiblichen Spiritualität, feministischen Therapie und Ahninnenarbeit zugewandt habe, fand ich entsprechende Antworten bzw. fühle mich dort als Frau im Patriarchat gesehen.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass mich aufgrund meiner Trauma-Erfahrungen dieser o.g. Ansatz eher schadet als nutzt. Erst als ich mich der weiblichen Spiritualität, feministischen Therapie und Ahninnenarbeit zugewandt habe, fand ich entsprechende Antworten bzw. fühle mich dort als Frau im Patriarchat gesehen.
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