Wir sind durch mit diesem "Hilfe"system....
wolfsfrauenfrage
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Die.Wolfsfrauen.
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Re: wolfsfrauenfrage
Wir wollen nicht mehr!
Wir sind durch mit diesem "Hilfe"system....
Gib uns die Kraft.... es endlich zu beenden!!! 
Wir sind durch mit diesem "Hilfe"system....
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Die.Wolfsfrauen.
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Re: wolfsfrauenfrage
Passend zum Thread "Was hat Therapie euch gebracht", muss der gerade auch noch mal hoch...
Ob's klug ist?
*Keine Ahnung*

Ob's klug ist?
*Keine Ahnung*
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Wolfs.frau.en unlog.
Re: wolfsfrauenfrage
Frage ist nach wie vor hochaktuell...
Vielleicht inzwischen weniger auf Therapie bezogen.... aber mehr denn je auf das gesamte "Hilfe"system...
Vielleicht inzwischen weniger auf Therapie bezogen.... aber mehr denn je auf das gesamte "Hilfe"system...
Die.Wolfsfrauen. hat geschrieben: Mo Dez 04, 2023 9:42 pm Passend zum Thread "Was hat Therapie euch gebracht", muss der gerade auch noch mal hoch...![]()
Ob's klug ist?
*Keine Ahnung*![]()
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Re: wolfsfrauenfrage
Liebe Wolfsfrauen,
wir finden das Thema im Moment auch sehr aktuell.
Es betrifft auch nicht die Therapie, aber einiges drumherum.
Wir haben eigentlich eine gute ambulante Betreuung mit vielen Stunden, worüber wir sehr froh sind. Allerdings merken wir immer häufiger, dass die Betreuerinnen sehr unter Druck stehen und ihnen ihr Job nicht leicht gemacht wird und auch oft nicht wertgeschätzt wird ( "die trinken ja nur Kaffee mit ihren Klienten und gehen spazieren "). Das finde ich so schade und frustrierend, wenn die Leute, die über die Hilfe entscheiden, diese Einstellung haben. Manchmal würde ich mir wünschen, dass solche Hilfemenschen mal ein paar Tage in unserem Körper verbringen müssten, vielleicht wäre dann ein bisschen mehr Empathie möglich.
Und wir haben in den letzten zwei Jahren nur blöde Klinikerfahrungen gemacht, deshalb werden wir freiwillig erstmal nicht mehr in irgendeine Klinik gehen.
Im Moment ist man mit der DIS Diagnose scheinbar nirgendwo mehr erwünscht. Wir sind ja schon länger in Therapie und haben bestimmte Ziele für Klinikaufenthalte, die wir klar benennen können, aber damit sind wir immer zu viel, zu kompliziert, zu anstrengend, zu ...
Nach Wohnmöglichkeiten haben wir auch eine Weile gesucht, aber das haben wir auch aufgegeben.
Wir können das nicht mehr und stellen fest, dass das Kämpfen nichts bringt.
Außer, dass wir immer müder werden und es uns immer schlechter geht.
Wir hätten euch sehr gewünscht, dass es in eurem Wohnhaus gut läuft und wir wünschen euch jetzt, dass sich irgendetwas ändern lässt, damit es aushaltbarer wird.
Viele Grüße
Silberfee
wir finden das Thema im Moment auch sehr aktuell.
Es betrifft auch nicht die Therapie, aber einiges drumherum.
Wir haben eigentlich eine gute ambulante Betreuung mit vielen Stunden, worüber wir sehr froh sind. Allerdings merken wir immer häufiger, dass die Betreuerinnen sehr unter Druck stehen und ihnen ihr Job nicht leicht gemacht wird und auch oft nicht wertgeschätzt wird ( "die trinken ja nur Kaffee mit ihren Klienten und gehen spazieren "). Das finde ich so schade und frustrierend, wenn die Leute, die über die Hilfe entscheiden, diese Einstellung haben. Manchmal würde ich mir wünschen, dass solche Hilfemenschen mal ein paar Tage in unserem Körper verbringen müssten, vielleicht wäre dann ein bisschen mehr Empathie möglich.
Und wir haben in den letzten zwei Jahren nur blöde Klinikerfahrungen gemacht, deshalb werden wir freiwillig erstmal nicht mehr in irgendeine Klinik gehen.
Im Moment ist man mit der DIS Diagnose scheinbar nirgendwo mehr erwünscht. Wir sind ja schon länger in Therapie und haben bestimmte Ziele für Klinikaufenthalte, die wir klar benennen können, aber damit sind wir immer zu viel, zu kompliziert, zu anstrengend, zu ...
Nach Wohnmöglichkeiten haben wir auch eine Weile gesucht, aber das haben wir auch aufgegeben.
Wir können das nicht mehr und stellen fest, dass das Kämpfen nichts bringt.
Außer, dass wir immer müder werden und es uns immer schlechter geht.
Wir hätten euch sehr gewünscht, dass es in eurem Wohnhaus gut läuft und wir wünschen euch jetzt, dass sich irgendetwas ändern lässt, damit es aushaltbarer wird.
Viele Grüße
Silberfee
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Luisa
Re: wolfsfrauenfrage
Hallo,
mich beschäftigt das Thema ebenfalls sehr. Und ich finde mich da sehr wieder. Deswegen danke.
Ich habe mich kürzlich ebenfalls aus der Not heraus dazu entschieden, sämtliche „professionelle“ Hilfe (und die vergebliche Suche danach) zu beenden, weil es zu unerträglich wurde. Ich bin jetzt 24 und habe mein halbes Leben lang ununterbrochen im Hilfesystem „verbracht“. Inklusive Wohngruppe, unzähligen Klinikaufenthalten, diverser ambulanter Therapie, Beratungsstellen und was weiß ich nicht alles. Es hat mir mehr geschadet als irgendwie geholfen. Muss aber auch dazu sagen, dass ich lange Mb in einer „Therapie“ erlebt habe, was es mir zusätzlich extrem erschwert. Also insgesamt würde ich sagen, das Hilfesystem hat mich aus diversen Gründen zusätzlich traumatisiert.
Wenn es hilfreiche Hilfe für mich geben würde, würde ich sie sofort ohne zu zögern annehmen. Leider habe ich keine gefunden und die Suche danach kann ich nicht mehr. Das macht mich völlig kaputt. Deswegen habe ich für mich entschieden, dass ich das vorerst nicht mehr weiter versuchen möchte, sondern mich stattdessen auf die Dinge konzentrieren, an denen ich arbeiten kann und die mich weiterbringen. Trotzdem geht es mir nicht gut.
Ich habe zum Glück stabile Freunde, die mir sehr helfen. Was natürlich keine Therapie ersetzt, aber ohne meine Freunde würde ich das alles gar nicht schaffen.
Es ist mir wichtig zu betonen: Ich bin psychisch schwer krank, ABER ich (!) habe es aus dem Hilfesystem herausgeschafft. Es war und ist ein harter Kampf. Und einerseits bin ich stolz auf meine Unabhängigkeit, andererseits überwiegen die negativen Gefühle wie Enttäuschung, unglaublich große Wut, Schmerz, völlig allein und im Stich gelassen zu werden,… Ehrlich gesagt, da wäre es mir lieber gewesen, man hätte von Anfang an keine Hilfe zugesagt anstatt mir dadurch zusätzlich zu schaden.
Viele Grüße
Luisa
mich beschäftigt das Thema ebenfalls sehr. Und ich finde mich da sehr wieder. Deswegen danke.
Ich habe mich kürzlich ebenfalls aus der Not heraus dazu entschieden, sämtliche „professionelle“ Hilfe (und die vergebliche Suche danach) zu beenden, weil es zu unerträglich wurde. Ich bin jetzt 24 und habe mein halbes Leben lang ununterbrochen im Hilfesystem „verbracht“. Inklusive Wohngruppe, unzähligen Klinikaufenthalten, diverser ambulanter Therapie, Beratungsstellen und was weiß ich nicht alles. Es hat mir mehr geschadet als irgendwie geholfen. Muss aber auch dazu sagen, dass ich lange Mb in einer „Therapie“ erlebt habe, was es mir zusätzlich extrem erschwert. Also insgesamt würde ich sagen, das Hilfesystem hat mich aus diversen Gründen zusätzlich traumatisiert.
Wenn es hilfreiche Hilfe für mich geben würde, würde ich sie sofort ohne zu zögern annehmen. Leider habe ich keine gefunden und die Suche danach kann ich nicht mehr. Das macht mich völlig kaputt. Deswegen habe ich für mich entschieden, dass ich das vorerst nicht mehr weiter versuchen möchte, sondern mich stattdessen auf die Dinge konzentrieren, an denen ich arbeiten kann und die mich weiterbringen. Trotzdem geht es mir nicht gut.
Ich habe zum Glück stabile Freunde, die mir sehr helfen. Was natürlich keine Therapie ersetzt, aber ohne meine Freunde würde ich das alles gar nicht schaffen.
Es ist mir wichtig zu betonen: Ich bin psychisch schwer krank, ABER ich (!) habe es aus dem Hilfesystem herausgeschafft. Es war und ist ein harter Kampf. Und einerseits bin ich stolz auf meine Unabhängigkeit, andererseits überwiegen die negativen Gefühle wie Enttäuschung, unglaublich große Wut, Schmerz, völlig allein und im Stich gelassen zu werden,… Ehrlich gesagt, da wäre es mir lieber gewesen, man hätte von Anfang an keine Hilfe zugesagt anstatt mir dadurch zusätzlich zu schaden.
Viele Grüße
Luisa
-
Eli
Re: wolfsfrauenfrage
Hallo ihr,
Ich kann das alles sehr nachvollziehen auch wenn ich die klinik in göttingen nach wie vor gut finde und empfehlen würde. Auch bei dis. Auch wenn es viele nachteile gibt...wie keinw gute pflege. Auch da gilt man muss allein klar kommen und wer das nicht kann hat eben pech.
Und die ambulante thera uns hilft (wenn wir sie lassen).
So musik- oder kunstthera, heilpraktiker etc haben wir ja auch durch. Das haben wir aufgegeben weil inkompetent.
Somatic experencing finden wir gut aber muss man ja selbst finanzieren. Und heilen tut das auch nicht...also bei 1 stunde pro monat oder so.
Aber so so viele therapeuten, selbst traumatherapeuten, kennen sich nicht aus oder in wohngruppen und kliniken gibt es keine motivation und/oder ressourcen sich einer dis oder kptbs anzupassen.
Wenn man funktional ist alles fein, ansonsten eben pech. Es gibt keine lobby, kein hilfe "von oben" oder immer weniger.
Leute wie frau huber tun leider ihr übriges selbst um nur noch als spinner zu gelten und viele wie jan gysi trauen sich auch nicht mehr die eigene karriere füe lobby arbeit zu opfern. Was ich verstehe, tut aber trotzdem weh.
Finde auch so viele menschen sind heutzutage psychisch krank, stellen aber auch selbst diagnosen, kämpfen mit ellbogen um die wenigen ressourcen dass man eben als schwerst kranke person hinten über fällt.
Dazu kommt dann die wohl bekannte gegenübertragung.
Also ich versteh euch. Habe lange ähnlich gedacht. War kurz vorm suizid weil so lange sch therapie..die suche macht einen kaputt...es ist eine suche auf leben und tod. Und wer nicht nett intelligent jung attraktiv ist hat noch schlechtere chancen. Das sind ja die patienten die theras eben nehmen. Sagen studien.
Nur ich hab auch klar die meinung, dass man ohne gute therapie eben null weiter kommt ..und ein status quo ist eben auch schrecklich, wenn auch zumindest einige jahre das kleinere übel.
Noch habe ich hoffnung es wird irgendwann besser...
Eli
Ich kann das alles sehr nachvollziehen auch wenn ich die klinik in göttingen nach wie vor gut finde und empfehlen würde. Auch bei dis. Auch wenn es viele nachteile gibt...wie keinw gute pflege. Auch da gilt man muss allein klar kommen und wer das nicht kann hat eben pech.
Und die ambulante thera uns hilft (wenn wir sie lassen).
So musik- oder kunstthera, heilpraktiker etc haben wir ja auch durch. Das haben wir aufgegeben weil inkompetent.
Somatic experencing finden wir gut aber muss man ja selbst finanzieren. Und heilen tut das auch nicht...also bei 1 stunde pro monat oder so.
Aber so so viele therapeuten, selbst traumatherapeuten, kennen sich nicht aus oder in wohngruppen und kliniken gibt es keine motivation und/oder ressourcen sich einer dis oder kptbs anzupassen.
Wenn man funktional ist alles fein, ansonsten eben pech. Es gibt keine lobby, kein hilfe "von oben" oder immer weniger.
Leute wie frau huber tun leider ihr übriges selbst um nur noch als spinner zu gelten und viele wie jan gysi trauen sich auch nicht mehr die eigene karriere füe lobby arbeit zu opfern. Was ich verstehe, tut aber trotzdem weh.
Finde auch so viele menschen sind heutzutage psychisch krank, stellen aber auch selbst diagnosen, kämpfen mit ellbogen um die wenigen ressourcen dass man eben als schwerst kranke person hinten über fällt.
Dazu kommt dann die wohl bekannte gegenübertragung.
Also ich versteh euch. Habe lange ähnlich gedacht. War kurz vorm suizid weil so lange sch therapie..die suche macht einen kaputt...es ist eine suche auf leben und tod. Und wer nicht nett intelligent jung attraktiv ist hat noch schlechtere chancen. Das sind ja die patienten die theras eben nehmen. Sagen studien.
Nur ich hab auch klar die meinung, dass man ohne gute therapie eben null weiter kommt ..und ein status quo ist eben auch schrecklich, wenn auch zumindest einige jahre das kleinere übel.
Noch habe ich hoffnung es wird irgendwann besser...
Eli
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Die.Wolfsfrauen.
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