Es hat sich viel getan.
Wir sind weg von der Familie, wohnen alleine.
Das schlimme ist, dass unsere Thera krankheitsbedingt weggebrochen ist. Das ist richtig schlimm. Wir haben eine ( sehr gute) Vertretungsthera, dafür sind wir sehr dankbar, aber natürlich kennt sie uns nicht und wir sie nicht. Wir versuchen unser Bestes.
Manchmal wird's einem allerdings sehr schwer gemacht und man bekommt Fellsbrocken zwischen die Füße geworfen. Darauf können wir leider nicht näher eingehen, auch wenn wir es gerne würden.
Es ist schwierig, alleine zu sein. Wir haben sehr viel mit Angst zu kämpfen. Die guten Momente gibt es immer mal kurz, aber es sind ( noch) wenige. Wir hoffen, hier noch eine gute Anbindung zu finden, in der Tagesstätte, aber da müssen wir mal schauen, ob es für uns geht und natürlich auch, ob es für die Menschen dort geht mit uns.
Es ist wirklich Wahnsinn, was wir in den letzten 4 Monaten geschafft haben, ich hätte es niemals für möglich gehalten.
Es ist noch ein Experiment, ob es gut geht, wird sich zeigen.
Viele Grüße an alle, die hier reinschauen