Und schon wieder stecken wir in einer dieser Dynamiken, die im uns "selbst" verurteilen enden... kämpfen seit gestern Abend... eine Mail von einem ehemaligen Betreuer... wieder Worte... die uns verletzt haben... wieder Gefühle, für die wir uns verurteilen... wieder ein Kopf, der versucht zu erfassen, was denn nun "richtig" ist
Und die Frage, die in uns kreiselt.... geht in die Richtung... puh... das ernst nehmen von psychischen Krankheiten.... und wieso wir uns solche Sätze anhören müssen? Die man auch keinem schwer physisch kranken sagen würde.... selbst wenn der Satz stimmt....
Also warum sagt man sowas? Bei uns löst das ein Gefühl aus, dass er uns irgendwas unterstellt …. oder dass wir Schuld haben????
Chaos schon wieder... Hirnknäuel....

Der Satz "Ich kann Dich nicht retten"... den wir ja sogar "selbst" mal nach aussen gesagt ham… (aber nicht
zu jemandfrau... sondern wir "selbst"
über uns... das ist ein Unterschied glauben

)... und der ja irgendwie auch stimmt, der Satz (oder auch nicht? weil dann bräuchte man ja auch keine Hilfeversuche oder???).... aber eben deshalb, weil er stimmt... also wieso??? sagt er das zu uns??? Als seine Frau schwer krebskrank war... hätte er das doch auch nicht zu ihr gesagt... "nur" weils wahr ist

Also wieso dürfen Menschen wie wir uns das dann anhören??? Wenn doch psychische Krankheiten eben "genauso" "echt" (und schmerz- und leidvoll und potenziell tödlich) sind....Und dafür verurteilen wir uns schon wieder... dass wir sowas denken.. und uns sowas fragen...
Und jetzt kommen wir uns schon wieder so blöd vor....

mit all diesem denken und fühlen... wie es ist....
