tabuthema suizid
Re: tabuthema suizid
Ich denke nicht dass du den Verstand verlierst! Ich kenne diese Visionen nicht, nur Zeiten von sich immer mehr darauf verengenden Gedanken.
Aber ich habe mal in einer suizidalen Phase geträumt, dass ich wirklich sterbe. Meine Erleichterung beim Aufwachen, dass ich doch nicht tot bin, war ein paar Tage dann hilfreich. Aber das ist wohl was ganz anderes.
Aber ich habe mal in einer suizidalen Phase geträumt, dass ich wirklich sterbe. Meine Erleichterung beim Aufwachen, dass ich doch nicht tot bin, war ein paar Tage dann hilfreich. Aber das ist wohl was ganz anderes.
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peshewa
Re: tabuthema suizid
es ist nicht die erleichterung, dass ich nicht tot bin, sondern das gefühl, das nachhalt, von tot-sein, das erleichtert. auch erfahrung. aber zugleich eben auch entsetzen, weil es eben intrusionsartig kommt. hmm, schwierig zu erklären. mein hauptproblem ist aber dass es den tod antriggert, womit ich gerade enorme mühe habe, also ja, einen nicht-suizid-tod. keine ahnung. komm mich dem antriggern und auch dem gefühlssprung nicht klar.
ich hoffe ich rede nicht chinesisch, bin langsam ziemlich plämmplämm gerade.
ich hoffe ich rede nicht chinesisch, bin langsam ziemlich plämmplämm gerade.
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Auf dem Weg
Re: tabuthema suizid
Weder plemplem noch Verstand-los.
Kenne ich auch sehr gut pesh. Einschließlich der Erleichterung - denn Leben ist oft verdammt schwer.
Da der Tod mich nicht triggert habe ich jedoch kein Problem damit - außer halt Gründe zum WEiterleben zu finden.
Könntest du sagen, warum Tod dich generell triggert? Ich finde es sonst schwierig dir zu helfen.
Kenne ich auch sehr gut pesh. Einschließlich der Erleichterung - denn Leben ist oft verdammt schwer.
Da der Tod mich nicht triggert habe ich jedoch kein Problem damit - außer halt Gründe zum WEiterleben zu finden.
Könntest du sagen, warum Tod dich generell triggert? Ich finde es sonst schwierig dir zu helfen.
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pesh unl.
Re: tabuthema suizid
mal abgesehen davon dass ich einige versuche (inklusiv brüche, sowie einer nierenschädigung) hinter mir habe, habe ich einen sehr wichtigen menschen durch tod verloren und hatte zugesehen. bis heute habe ich das in keinster weise verarbeitet. ich glaube nach mitterweilen 25 jahren therapie ist nicht mehr die suizidalität das grundproblem, sondern die angst, irgendwann einfach auszuticken; als wären die intrusionen irgendwie eine vorhersage
. wie gesagt, ich bin momentan nicht extrem suizidal und habe enorme angst zu sterben, dennoch habe ich diese intrusionen, die sich dennoch erleichternd anfühlen, aber eben auch immer wieder den verlust, bzw. die damalige szenerie antriggern, was sehr belastend ist und auch hauptgrund für die aktuelle krisenintervention wieder ist. es ist manchmal so, als könnte ich ihn wieder fühlen, verstehst du? zudem war ich gerade bei den versuchen meist auch nicht gefühlt suizidal, im gegenteil, das macht mir angst. evt. kommen die intrusionen aber auch gerade jetzt wieder so extrem stark, weil es mich eben antriggert
, bzw. ich mich ungewollt stark damit auseinander setzen muss
das war jetzt sehr persönlich
will das jetzt dennoch nicht löschen, daher schreib ich jetzt mal einfach uneingeloggt

das war jetzt sehr persönlich
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pesh unl.
Re: tabuthema suizid
ihn = den todpesh unl. hat geschrieben:es ist manchmal so, als könnte ich ihn wieder fühlen
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Emotio
Re: tabuthema suizid
Für manche von uns gehört Todessehnsucht in ganz bestimmten Phasen einfach zum Alltag. Schwere Depressionen beinhalten diese Sehnsucht und so habe auch ich 2005 einmal den Versuch unternommen und bin glücklicherweise kläglich gescheitert. Wichtig ist, dass wir uns trauen, diese Sehnsucht, die ja selten real ist, auszusprechen und - das habe ich seither mehrere Male gemacht - dann rechtzeitig die Reißleine zu ziehen und in die Klinik zu gehen.
Mein Bruder, in der Kindheit ähnliches erlebt wie ich, hat sich umgebracht. Es war ein Schock für mich, doch dann lerne ich seine Entscheidung zu akzeptieren.
persh. unl.
Gerade dieses Wechselspiel zwischen Intrusionen ( was für ein gruseliges Wort) und Sterbenwollen hat mir gezeigt, dass es nicht der Tod selbst war, den ich suchte, sondern dass diese Intrusionen aufhören. Ich war zur Trauma Stabilisierung in einer Klinik in Bielefeld. Vielleicht wäre das auch für dich ein Weg. Hat leider lange, lange Wartezeiten.
Lieben Gruß
Emotio
Mein Bruder, in der Kindheit ähnliches erlebt wie ich, hat sich umgebracht. Es war ein Schock für mich, doch dann lerne ich seine Entscheidung zu akzeptieren.
persh. unl.
Gerade dieses Wechselspiel zwischen Intrusionen ( was für ein gruseliges Wort) und Sterbenwollen hat mir gezeigt, dass es nicht der Tod selbst war, den ich suchte, sondern dass diese Intrusionen aufhören. Ich war zur Trauma Stabilisierung in einer Klinik in Bielefeld. Vielleicht wäre das auch für dich ein Weg. Hat leider lange, lange Wartezeiten.
Lieben Gruß
Emotio
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peshewa
Re: tabuthema suizid
emotio: ich war, stat. krisenintervention mitgezählt, über 20 mal in kliniken, von 2000 - 2006 war ich öfters in kliniken als zuhause. ich bin nicht suizidal, medikamente sind "gut" eingependelt, bin auf meinem niveau stabil (sprich instabilität gehört irgendwie einfach zu mir, borderline hald) - daher ist weder von meiner seite noch von prof. seite her ein klinikaufenthalt angezeigt, obwohl ich gerade wieder vermehrte psychotische schübe habe (visuelle pseudohalluzinationen und halluzinationen sowie stimmen hören u.a.). zudem komme ich gerade wieder von einer krisenintervention mit anschliessendem kurzaufenthalt von 2 wochen in der psychiatrie, alleine deswegen muss ich da im alltag durch.
mein enormes problem momentan ist wirklich, dass diese "visionen" (besser?
) mich ständig übel triggern und dann weitere symptome hervorrufen und mein stresspegel auf ein maximum anhebt. ich kann am morgen aufstehen, zu einem hochhaus blicken, sehe mich springen, gehe ins bad, sehe mich im wasser mit einem fön, gehe in die küche, sehe ein messer, gehe zum bahnhof, den zug ... etc. etc. ... manchmal geht das den ganzen tag so
und wenn dann jedes mal noch eine flash-kaskade folgt ist das enorm belastend 
weiss gerade selbst nicht, ob ich mir einrede nicht suizidal zu sein oder ob ich es wirklich nicht bin. traue mir selbst von allen menschen immer noch am wenigsten.
mein enormes problem momentan ist wirklich, dass diese "visionen" (besser?
weiss gerade selbst nicht, ob ich mir einrede nicht suizidal zu sein oder ob ich es wirklich nicht bin. traue mir selbst von allen menschen immer noch am wenigsten.
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*wirrli
Re: tabuthema suizid
Nette Beschreibung eines Selbstmordes in einem Film:
Das war so ein: "do-it-yourself-ding"

Das war so ein: "do-it-yourself-ding"
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Emotio
Re: tabuthema suizid
hallo peshewa,
das was du schreibst klingt wirklich krass, wenn das alles so vor deinem geistigen Auge abläuft, dann könnte man meinen, dass derartige Wünsche wohl auch in deinem Kopf herum spuken. Intrusionen denke ich passt wohl schon besser als Visionen. Da man Intrusion auch im Zusammenhang von posttraumatischer Belastungsstörung nennt weil es ein unkontrollierbares Wiedererkennen früherer Belastungen ist, kam mir auch der Gedanke mit der Traumabehandlungen. Zuerst geht es in Bielefeld um die Stabilisierung, 7 - 12 Wochen und später erst die Konfrontation mit früheren Erlebnissen. Du schriebst ja auch, dass du einige Versuche bereits hinter dir hast, also vermischen sich da deine : vielleicht doch Visionen, mit der Realität und führen dann im Einzelfall doch zu suizidalen Handlungen. Vielleicht ist es aber auch eine Mischung, erst die Intrusion und dann gleich drauf die Visionen.
Was denkst Du, haben deine bisherigen therapeutischen Bemühungen Erfolg gehabt und hat sich deine Situation dadurch verbessert oder gehst du hin, weil es nicht anders geht und wenn es vorbei ist, "Schwamm drüber". ??
Ich habe in Bielefeld jemanden kennen gelernt, der beschrieb seine Symptome ähnlich wie du. Seit er die Traumakonfrontation gemacht hat, geht es ihm besser. Er kann endlich wieder arbeiten.
Vielleicht suchst Du dir mal eine andere prof. Seite. Denn wenn sich bei Dir nichts bessert, läuft m.E. was falsch und das wäre doch wirklich schade.
das was du schreibst klingt wirklich krass, wenn das alles so vor deinem geistigen Auge abläuft, dann könnte man meinen, dass derartige Wünsche wohl auch in deinem Kopf herum spuken. Intrusionen denke ich passt wohl schon besser als Visionen. Da man Intrusion auch im Zusammenhang von posttraumatischer Belastungsstörung nennt weil es ein unkontrollierbares Wiedererkennen früherer Belastungen ist, kam mir auch der Gedanke mit der Traumabehandlungen. Zuerst geht es in Bielefeld um die Stabilisierung, 7 - 12 Wochen und später erst die Konfrontation mit früheren Erlebnissen. Du schriebst ja auch, dass du einige Versuche bereits hinter dir hast, also vermischen sich da deine : vielleicht doch Visionen, mit der Realität und führen dann im Einzelfall doch zu suizidalen Handlungen. Vielleicht ist es aber auch eine Mischung, erst die Intrusion und dann gleich drauf die Visionen.
Was denkst Du, haben deine bisherigen therapeutischen Bemühungen Erfolg gehabt und hat sich deine Situation dadurch verbessert oder gehst du hin, weil es nicht anders geht und wenn es vorbei ist, "Schwamm drüber". ??
Ich habe in Bielefeld jemanden kennen gelernt, der beschrieb seine Symptome ähnlich wie du. Seit er die Traumakonfrontation gemacht hat, geht es ihm besser. Er kann endlich wieder arbeiten.
Vielleicht suchst Du dir mal eine andere prof. Seite. Denn wenn sich bei Dir nichts bessert, läuft m.E. was falsch und das wäre doch wirklich schade.
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pesh unl.
Re: tabuthema suizid
wirrli: ?!??!!
emotio: bzg. neuer therapie bin ich gerade dran mit einem alten bekannten /psychiater. wie gesagt, die "visionen" sind "nur" beim "aufwachen" erschreckend, was für den moment belastend ist, am meisten aber eben stresst was sie nachher oft auslösen. ich möchte wirklich leben, zumindest im moment. so als grundgefühl. natürlich denke ich dennoch oft an suizid, hald jedes mal wenn irgendwas nicht aushaltbar erscheint, ja, als flucht, als letzte alternative, das war es schon früher, machte es ja auch nicht besser. aber es ist dennoch nicht so, als würde ich mich akut suizidal fühlen eben. meine zwei schlimmsten versuche hatte ich mit 8 und 23 jahren - seither zumindest keine "ernsthaften" absichtlichen.
ich denke ich hätte nicht so viele therapien gemacht, wenn ich nicht gespürt hätte, dass es etwas bringt, wobei meine ersten therapien erzwungen waren, was jeweils zu viel barrikade führte. ab 15 ging ich aber freiwillig und ja, seither ist viel passiert, lebe heute in einem komplett anderen umfeld. leider aber eben seit einem jahr massive zusammenbrüche in allen bereichen. muss jedoch auch gestehen, dass ich trotz der unmenge an stunden über das eigentliche thema praktisch nie gesprochen habe
die stabilisierung ist eben so thema für sich und da ist vieles was abblockt. ging um andere dinge wie bindungsstörung, süchte, identitätsstörungen, nervosität, psychosen etc.
keine ahnung. schäme mich jetzt, geschrieben zu haben. weiss auch gar nicht ob mich jemand versteht. so visuelle gedankenblitze oder so, keine realen gegebenheiten. keine ahnung, dauern nie sehr lange an. kann mich gerade schlecht ausdrücken. befasse mich momentan wohl einfach zu sehr mit dem tod, - und komm hald doch nicht davon weg. liegt wohl daran.
emotio: bzg. neuer therapie bin ich gerade dran mit einem alten bekannten /psychiater. wie gesagt, die "visionen" sind "nur" beim "aufwachen" erschreckend, was für den moment belastend ist, am meisten aber eben stresst was sie nachher oft auslösen. ich möchte wirklich leben, zumindest im moment. so als grundgefühl. natürlich denke ich dennoch oft an suizid, hald jedes mal wenn irgendwas nicht aushaltbar erscheint, ja, als flucht, als letzte alternative, das war es schon früher, machte es ja auch nicht besser. aber es ist dennoch nicht so, als würde ich mich akut suizidal fühlen eben. meine zwei schlimmsten versuche hatte ich mit 8 und 23 jahren - seither zumindest keine "ernsthaften" absichtlichen.
ich denke ich hätte nicht so viele therapien gemacht, wenn ich nicht gespürt hätte, dass es etwas bringt, wobei meine ersten therapien erzwungen waren, was jeweils zu viel barrikade führte. ab 15 ging ich aber freiwillig und ja, seither ist viel passiert, lebe heute in einem komplett anderen umfeld. leider aber eben seit einem jahr massive zusammenbrüche in allen bereichen. muss jedoch auch gestehen, dass ich trotz der unmenge an stunden über das eigentliche thema praktisch nie gesprochen habe
keine ahnung. schäme mich jetzt, geschrieben zu haben. weiss auch gar nicht ob mich jemand versteht. so visuelle gedankenblitze oder so, keine realen gegebenheiten. keine ahnung, dauern nie sehr lange an. kann mich gerade schlecht ausdrücken. befasse mich momentan wohl einfach zu sehr mit dem tod, - und komm hald doch nicht davon weg. liegt wohl daran.
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Die.Wolfsfrauen.
Re: tabuthema suizid
Wir denken manchmal, dass wir bestimmte "Dinge" hier so verinnerlicht haben,dass sie einfach schon zu unserer Peersönlichkeit gehören und "unbewusst" abgerufen werden...Wir wissen manchmal auch nicht, was Wirklichkeit,was "Traum"...Wenn wir Glück haben,können wir "Vertraute" fragen...Leider nicht oft... 
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Emotio
Re: tabuthema suizid
Hier ist keiner, vor dem du dich schämen müsstest. Im Gegenteil, so mancher wäre vielleicht froh, er könnte seine Schwierigkeiten so in Worte fassen. Worauf du achten solltest ist, ob du dem was du hier liest, gut umgehen kannst. Mich zieht es ab und an rujter und dann brauch ich eine Pause und zieh mich wieder zurück.
Wodurch werden diese Zusammenbrüche denn ausgelöst? Du schreibst du lebst in einem anderen Umfeld und trotzdem passierts warum ?hast du eine Ahnung?
Gibt es etwas, womit du das unterbrechen kannst? Irgend eine Belohnung? Was tut dir gut?
Herrje jetzt fang ich wieder mal an zu therapieren.
Und tschuess
Emotio
Wodurch werden diese Zusammenbrüche denn ausgelöst? Du schreibst du lebst in einem anderen Umfeld und trotzdem passierts warum ?hast du eine Ahnung?
Gibt es etwas, womit du das unterbrechen kannst? Irgend eine Belohnung? Was tut dir gut?
Herrje jetzt fang ich wieder mal an zu therapieren.
Und tschuess
Emotio
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peshewa
Re: tabuthema suizid
emotio: macht nichts. der zusammenbruch hatte seinen grund, da ist eben altes umfeld ins neue getreten. da bin ich mitterlweile aber auch abgesichert. hat sich viel verändert.
keine ahnung, fühle mich oft nicht sonderlich verstanden - viele leute sind so sehr in ihrer welt gefangen, dass sie sich andere welten nicht vorstellen können. habe das gefühl die leute machen sich lustig über mich, fühle mich oft abartig, irgendwie, aber das sind keine welten die ich wähle, das sind welten in denen ich festgehalten werde. es belastet dann aber doch, wenn man als krüppel hingestellt wird. ich bin versucht, jedem der sowas nicht kennt, genau das zu wünschen, aber das wäre nicht fair. sind wir immer und auf ewig aussenseiter ???? immer und auf ewig anders ???? abartig ???? oft fühle ich mich nicht mal hier verstanden.
ich versuchs mit akzeptanz. positivem denken.
na ja, was auch sonst.
entschuldigung, ziehe mich lieber wieder zurück, ja. zu viel, zu nah - ein leben lang.
keine ahnung, fühle mich oft nicht sonderlich verstanden - viele leute sind so sehr in ihrer welt gefangen, dass sie sich andere welten nicht vorstellen können. habe das gefühl die leute machen sich lustig über mich, fühle mich oft abartig, irgendwie, aber das sind keine welten die ich wähle, das sind welten in denen ich festgehalten werde. es belastet dann aber doch, wenn man als krüppel hingestellt wird. ich bin versucht, jedem der sowas nicht kennt, genau das zu wünschen, aber das wäre nicht fair. sind wir immer und auf ewig aussenseiter ???? immer und auf ewig anders ???? abartig ???? oft fühle ich mich nicht mal hier verstanden.
ich versuchs mit akzeptanz. positivem denken.
na ja, was auch sonst.
entschuldigung, ziehe mich lieber wieder zurück, ja. zu viel, zu nah - ein leben lang.
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Fee16
Re: tabuthema suizid
hallo peshewa,
ich wusste nicht, dass man das so nennt, aber das hatte ich früher sehr häufig. Nicht so ausgeprägt wie du, also ich hab mich nicht komplett in der Vision verloren sondern war trotzdem noch da, es war nur der extreme Wunsch es GENAU SO zu tun.
Am Anfang habe ich mir immer Schuldgefühle und Vorwürfe deswegen gemacht, weil ich das nicht darf.
Dann habe ich versucht herauszufinden was hinter diesem Verlangen steckt. Also ob ich in Wirklichkeit nicht z.b. Angst vorm Leben/Menschen/Allem irgendwie habe. Dann war das für mich nicht mehr so schlimm.
Mein Thera meinte, zu Selbstvorwürfen, aber ich finde hier passt das auch, dass man das auch zulassen kann, aber es als gegeben betrachtet und der Idee dadurch nicht soviel Raum gibt. (Also Raum geben weil man sich dafür auch noch fertig macht und so ein Gefühl dazu legt) Ich schreibe/male es ganz gerne auf "Wolken" die ich mir vorstelle und lasse diese Wolken einfach vorbeiziehen. So geht es eigentlich ganz gut.
Bei mir hat das ganze aber massiv abgenommen seit es mir besser geht und ich nicht sowieso ganz oft Suizidgedanken habe.

ich wusste nicht, dass man das so nennt, aber das hatte ich früher sehr häufig. Nicht so ausgeprägt wie du, also ich hab mich nicht komplett in der Vision verloren sondern war trotzdem noch da, es war nur der extreme Wunsch es GENAU SO zu tun.
Am Anfang habe ich mir immer Schuldgefühle und Vorwürfe deswegen gemacht, weil ich das nicht darf.
Dann habe ich versucht herauszufinden was hinter diesem Verlangen steckt. Also ob ich in Wirklichkeit nicht z.b. Angst vorm Leben/Menschen/Allem irgendwie habe. Dann war das für mich nicht mehr so schlimm.
Mein Thera meinte, zu Selbstvorwürfen, aber ich finde hier passt das auch, dass man das auch zulassen kann, aber es als gegeben betrachtet und der Idee dadurch nicht soviel Raum gibt. (Also Raum geben weil man sich dafür auch noch fertig macht und so ein Gefühl dazu legt) Ich schreibe/male es ganz gerne auf "Wolken" die ich mir vorstelle und lasse diese Wolken einfach vorbeiziehen. So geht es eigentlich ganz gut.
Bei mir hat das ganze aber massiv abgenommen seit es mir besser geht und ich nicht sowieso ganz oft Suizidgedanken habe.
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Emotio
Re: tabuthema suizid
sind wir anders
auf ewig Außenseiter
Du bringst es meiner Meinung nach gut auf den Punkt.
Wir rennen zu den Therapeuten und glauben sie werden uns heilen, werden unser Wunden wegpusten und unsere verkrüppelte Seele "entkrüppeln".
Nichts von alledem ist möglich.
Sie können uns beibringen, uns in unserer Eigenart zu verstehen, damit wir endlich begreifen, warum wir sind, wie wir sind. Und wenn wir das dann verstanden haben, warum wir uns z.B. immer schuldig fühlen, warum wir denken, dass wir nichts taugen, warum wir manchmal überreagieren, Nähe nicht zu lassen können, misstrauisch sind, sexuell verwirrt und und und, dann vielleicht gelingt es uns zu entscheiden, was davon wir ändern und was wir akzeptieren wollen.
Ich z.B. fühle mich immer schuldig, egal was und wie es passiert, mir sitzt immer einer auf der Schulter der mir ins Ohr brüllt: Na klar du Troddel, du bist doch zu dumm um gerade aus zu gehen, hab immer schon gewusst, dass du nichts taugst.
Heute weiß ich, warum das so ist. Trotzdem immer kommt zuerst das Schuldgefühl; dann aber kann ich heute sagen: Verpiss dich Alter. Das macht für mich den Unterschied aus.
Also ich denke wir sind anders, weil man uns zu intensiv verletzt hat. Wer sich zum dritten Mal das gleiche Bein bricht, muss sich nicht wundert, wenn er humpelt.
Sind wir deshalb Außenseiter? Ich denke nein. Im Gegensatz zu vielen anderen haben wir uns kennen gelernt und wissen , dass wir und warum wir fremdgesteuert wurden.
Früher suchte ich den Kontakt zu anderen. Doch mein Misstrauen verhinderte eine normale Beziehung zu Nachbarn und Freunden. Heute sind es nur noch Wenige, die wissen wie ich ticke und sie werden immer unwichtiger.
Emotio läßt grüßen
auf ewig Außenseiter
Du bringst es meiner Meinung nach gut auf den Punkt.
Wir rennen zu den Therapeuten und glauben sie werden uns heilen, werden unser Wunden wegpusten und unsere verkrüppelte Seele "entkrüppeln".
Nichts von alledem ist möglich.
Sie können uns beibringen, uns in unserer Eigenart zu verstehen, damit wir endlich begreifen, warum wir sind, wie wir sind. Und wenn wir das dann verstanden haben, warum wir uns z.B. immer schuldig fühlen, warum wir denken, dass wir nichts taugen, warum wir manchmal überreagieren, Nähe nicht zu lassen können, misstrauisch sind, sexuell verwirrt und und und, dann vielleicht gelingt es uns zu entscheiden, was davon wir ändern und was wir akzeptieren wollen.
Ich z.B. fühle mich immer schuldig, egal was und wie es passiert, mir sitzt immer einer auf der Schulter der mir ins Ohr brüllt: Na klar du Troddel, du bist doch zu dumm um gerade aus zu gehen, hab immer schon gewusst, dass du nichts taugst.
Heute weiß ich, warum das so ist. Trotzdem immer kommt zuerst das Schuldgefühl; dann aber kann ich heute sagen: Verpiss dich Alter. Das macht für mich den Unterschied aus.
Also ich denke wir sind anders, weil man uns zu intensiv verletzt hat. Wer sich zum dritten Mal das gleiche Bein bricht, muss sich nicht wundert, wenn er humpelt.
Sind wir deshalb Außenseiter? Ich denke nein. Im Gegensatz zu vielen anderen haben wir uns kennen gelernt und wissen , dass wir und warum wir fremdgesteuert wurden.
Früher suchte ich den Kontakt zu anderen. Doch mein Misstrauen verhinderte eine normale Beziehung zu Nachbarn und Freunden. Heute sind es nur noch Wenige, die wissen wie ich ticke und sie werden immer unwichtiger.
Emotio läßt grüßen