von Finch » Di Mär 03, 2026 4:20 pm
Was für ein berührender Thread. Danke, dass ihr eure tiefen Gedanken mit anderen teilt.
Die Würde, sie ist meine Zeugin.
Sie steht mit mir, sie liegt mit mir. Sie wird getreten, misshandelt, missbraucht.
Ich fand sie in meiner Trauer. Dort, wo es so einsam ist und so unheil, so roh und so echt.
Sie stand nur da, stumm. Getreten, misshandelt, missbraucht.
Ich fand sie in meiner Wut. Dort, wo es so zerstörerisch ist und so laut, so bitter und so echt.
Sie stand nur da, stumm. Getreten, misshandelt, missbraucht.
Ich fand sie in meiner Schuld. Dort, wo es so dunkel ist und so tief, so lähmend und so weit weg.
Sie stand nur da, stumm. Getreten, misshandelt, missbraucht.
Ich fand sie in meiner Scham. Dort, wo es so unerträglich hell ist und so eng, so exponiert und so roh.
Sie stand nur da, stumm. Getreten, misshandelt, missbraucht.
Ich fand sie in meiner Ohnmacht. Dort, wo nichts ist und alles, Wand um Wand um Wand.
Sie stand nur da, stumm. Getreten, misshandelt, missbraucht.
Sie war so angetastet und so entstellt. Sie stand nur, dort auf wackeligen Beinen. Sie war da. Sie erinnerte mich an sich. Sie war kein Licht, sie war kein Dunkel, sie war nur für mich.
Und sie war die Trauer, sie war die Wut. Sie war die Schuld, die Scham, die Ohnmacht.
Sie war alles, denn ohne sie wäre nichts gewesen.
Sie ist alles, denn ohne sie ist nichts.
Was für ein berührender Thread. Danke, dass ihr eure tiefen Gedanken mit anderen teilt. :)
Die Würde, sie ist meine Zeugin.
Sie steht mit mir, sie liegt mit mir. Sie wird getreten, misshandelt, missbraucht.
Ich fand sie in meiner Trauer. Dort, wo es so einsam ist und so unheil, so roh und so echt.
Sie stand nur da, stumm. Getreten, misshandelt, missbraucht.
Ich fand sie in meiner Wut. Dort, wo es so zerstörerisch ist und so laut, so bitter und so echt.
Sie stand nur da, stumm. Getreten, misshandelt, missbraucht.
Ich fand sie in meiner Schuld. Dort, wo es so dunkel ist und so tief, so lähmend und so weit weg.
Sie stand nur da, stumm. Getreten, misshandelt, missbraucht.
Ich fand sie in meiner Scham. Dort, wo es so unerträglich hell ist und so eng, so exponiert und so roh.
Sie stand nur da, stumm. Getreten, misshandelt, missbraucht.
Ich fand sie in meiner Ohnmacht. Dort, wo nichts ist und alles, Wand um Wand um Wand.
Sie stand nur da, stumm. Getreten, misshandelt, missbraucht.
Sie war so angetastet und so entstellt. Sie stand nur, dort auf wackeligen Beinen. Sie war da. Sie erinnerte mich an sich. Sie war kein Licht, sie war kein Dunkel, sie war nur für mich.
Und sie war die Trauer, sie war die Wut. Sie war die Schuld, die Scham, die Ohnmacht.
Sie war alles, denn ohne sie wäre nichts gewesen.
Sie ist alles, denn ohne sie ist nichts.