von elefantenkind » Do Nov 27, 2025 1:48 pm
Liebe A.Rhiannon,
danke für deine lieben Worte.
Ich hab mich jetzt dafür entschieden, wieder zu arbeiten und bin inzwischen mit zur Tagung gefahren. Mit meinen Kollegen fühle ich mich sehr wohl und bin froh, dass ich dabei sein kann.
Hab mich jetzt entschieden, Schlaftabletten zu nehmen, ohne darüber nachzudenken. Sonst schränke ich mich ja auch immer nur ein. Kann ich ja wieder machen, wenn ich zuhause bin…
In den letzten Tagen war es für mich hilfreich, das „es geht mir nicht gut“ einfach anzunehmen und es auch laut zu sagen. Und dann ging es mir gar nicht mehr so schlecht damit, dass es mir nicht so gut geht. Macht das irgendeine Sinn?
Ja, und vielleicht auch abzunehmen, wie schwer es ist, die Grenzen zu achten und sich auch krankzumelden. Ich war in den letzten drei Monaten einmal vier Tage, einmal fünf Tage und zwei mal einen Tag zuhause geblieben wegen Schlafstörungen, Erschöpfung oder Überforderung. Das hat zwar noch nicht wirklich gereicht, ich bin dennoch oft über meine Grenzen gegangen, aber es war doch mehr als früher. Vielleicht bin ich da jetzt einfach mal stolz drauf?
Was bei mir ja dahinter steht, das ist auch, dass es funktionieren und damit auch das Arbeiten gehen. Ein Überlebensmechanismus ist, den ich nicht so leicht loslassen kann. Ich konnte noch nicht nach innen vermitteln, dass ich mich damit nicht in Gefahr bringen, dass ich damit nicht gleich alle Anerkennung und Sozialkontakte verliere. Dass ich auch etwas wert bin, wenn ich nicht funktioniere.
Liebe A.Rhiannon,
danke für deine lieben Worte.
Ich hab mich jetzt dafür entschieden, wieder zu arbeiten und bin inzwischen mit zur Tagung gefahren. Mit meinen Kollegen fühle ich mich sehr wohl und bin froh, dass ich dabei sein kann.
Hab mich jetzt entschieden, Schlaftabletten zu nehmen, ohne darüber nachzudenken. Sonst schränke ich mich ja auch immer nur ein. Kann ich ja wieder machen, wenn ich zuhause bin…
In den letzten Tagen war es für mich hilfreich, das „es geht mir nicht gut“ einfach anzunehmen und es auch laut zu sagen. Und dann ging es mir gar nicht mehr so schlecht damit, dass es mir nicht so gut geht. Macht das irgendeine Sinn?
Ja, und vielleicht auch abzunehmen, wie schwer es ist, die Grenzen zu achten und sich auch krankzumelden. Ich war in den letzten drei Monaten einmal vier Tage, einmal fünf Tage und zwei mal einen Tag zuhause geblieben wegen Schlafstörungen, Erschöpfung oder Überforderung. Das hat zwar noch nicht wirklich gereicht, ich bin dennoch oft über meine Grenzen gegangen, aber es war doch mehr als früher. Vielleicht bin ich da jetzt einfach mal stolz drauf?
Was bei mir ja dahinter steht, das ist auch, dass es funktionieren und damit auch das Arbeiten gehen. Ein Überlebensmechanismus ist, den ich nicht so leicht loslassen kann. Ich konnte noch nicht nach innen vermitteln, dass ich mich damit nicht in Gefahr bringen, dass ich damit nicht gleich alle Anerkennung und Sozialkontakte verliere. Dass ich auch etwas wert bin, wenn ich nicht funktioniere.