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Wunsch von Opfern an die Stadt? (insbesondere die, welche es nicht gemeldet haben)

Verfasst: Di Apr 07, 2026 12:50 pm
von Steven
Guten Tag.

Derzeit überlege ich eine Petition für meine Stadt einzureichen, um Aufklärung und melde Möglichkeiten zu erweitern zu lassen.

Daher meine Frage an die Opfer, gerade die, welche ihre Fälle nicht zur Anzeige gebracht haben.
Was hättet ihr euch gewünscht? Mehr Aufklärung über Möglichkeiten dies zu Melden, Aufklärung in der Schule, das so etwas passieren kann? Gibt es etwas, was euch die Entscheidung erleichtert hätte euren Fall der Polizei oder einer Anonymenstelle zu melden?

Auch aus Interesse, werden weibliche Opfer überhaupt jemals Aufgeklärt, wenn es Anonyme Gewaltschutzambulanzen bei euch gibt, das diese vorhanden sind?

Habt ihr andere Gedanken die ich in einer Petition mit einfliessen lassen könnte?

Mit freundlichen Grüßen
Steven

Re: Wunsch von Opfern an die Stadt? (insbesondere die, welche es nicht gemeldet haben)

Verfasst: Mi Apr 15, 2026 8:19 pm
von herzkrank
ich glaube, aufklärung zu dem thema an schulen ist eine wichtige sachen, beratungsstellen nennen und vor allem, dass es nicht um fremde geht oft (ich finde, in die richtung nicht mit unbekannten mitgehen wird schon viel getan), sondern um familienangehörige.
und selbstbewusstseinskurse kostenfrei

Re: Wunsch von Opfern an die Stadt? (insbesondere die, welche es nicht gemeldet haben)

Verfasst: Mi Apr 29, 2026 12:16 am
von Steven

Re: Wunsch von Opfern an die Stadt? (insbesondere die, welche es nicht gemeldet haben)

Verfasst: Mo Mai 04, 2026 11:23 pm
von Schutz in Kitas
Hallo,
ich überlege auch gerade, eine Petition zu starten, um den Schutz von Kindern insbesondere in Kiga und Krippe zu verbessern!
Unsere Tochter ist vermutlich von sexuellem Missbrauch durch einen Erzieher bzw. Studenten betroffen und ja, wir haben bisher auch keine Anzeige erstattet, weil diese nicht erfolgversprechend ist (sondern lassen unsere Tochter jetzt "einfach" zu Hause).Es ist ein absolutes Unding, dass Kinder Pädophilen dort quasi schutzlos ausgeliefert sind und diese dort im Grunde ohne Konsequenzen Kinder missbrauchen können. Beweisen kann man es nicht und selbst wenn das Kind etwas belastendes sagen würde, was sehr unwahrscheinlich in einer Vernehmung ist, wird es aufgrund des Alters seine Aussage als nicht verwertbar oder aussagekräftig eingestuft?! Mit einer Anzeige würde man also nur sein Kind belastenden Befragungen aussetzen. Die Chance, dass der Täter verurteilt wird ist scheinvar sehr gering. In was für einer Welt leben wir denn?!:-/// Ich fordere deshalb Kameraüberwachung in den Kitas und Krippen- ja auch Babys werden schon missbraucht:-(((. Präventionskurse in Grundschulen kommen für die meisten scheinbar schon zu spät ( gelesen in "Keine Angst vorm Kinderschänder")?! Mit der Aufklärung der Eltern und Kinder und Sensibilierung für die Gefahr sollten wir daher schon viel früher anfangen! Denn gerade die kleinen, die sich noch nicht artikulieren und alles benennen können, sind so gefährdet:-(((. Eine (Petition zur) Gesetzesänderung, weg von der Unschuldsvermutung wäre vermutlich der wesentlichste Schritt, der zum Kinderschutz und Frauenschutz getan werden müsste

Re: Wunsch von Opfern an die Stadt? (insbesondere die, welche es nicht gemeldet haben)

Verfasst: Fr Mai 08, 2026 3:17 pm
von Steven
Ich denke das selbst genügend Vermerke irgendwann dafür sorgen können, das eine Kita/Schule einschreiten muss. Nichts zu machen, spielt am Ende den falschen Leuten in den Händen. Daher finde ich es gut, wenn Sie sich dafür entscheiden eine Petition zu starten. Schaden kann es nicht. Entweder man bewirkt etwas, oder man hat es wenigsten versucht. ;)

Re: Wunsch von Opfern an die Stadt? (insbesondere die, welche es nicht gemeldet haben)

Verfasst: Do Jun 04, 2026 11:48 am
von Leben?
Was mir als ehemaliges Opfer wichtig ist, ist die Aufklärung über die Rechte von Assistenzhunden.

Denn selbst hier im Forum musste ich nur grundlose Vorwürfe anhören. Bekam von einigen wenigen meine Rechte nach BGG §12 e aberkannt.

Da muss dringend mehr aufgeklärt werden. Rechtliche Konsequenzen für alle, die einen Menschen alleine aufgrund der Begleitung durch ihren Assistenzhund diskriminieren.

Mehr Aufklärung von Kliniken und Ärzten mit aufzeigen der Konsequenzen, wenn sie ihre Patienten diskriminieren oder wegen der Notwendigkeit der Begleitung durch einen Assistenzhund die Neuaufnahme eines Patienten ablehnen.

Ich kenne meine Rechte. Und wandte mich auch bereits an entsprechende Amtliche Stellen.

Nur habe ich nicht die Kraft für jede Arztsuche immer und immer wieder diese Wege gehen zu müssen.

Re: Wunsch von Opfern an die Stadt? (insbesondere die, welche es nicht gemeldet haben)

Verfasst: Fr Jun 05, 2026 11:15 pm
von Luisa
Ich hätte mir gewünscht, dass man direkte, konkrete, unbürokratische und sofortige Hilfe erhält, wenn man sich an Beratungsstellen wendet. Das ist nie passiert, obwohl ich bei sechs oder sieben verschiedenen Stellen war.
Das hat es nur noch schlimmer gemacht, weil ich mein Vertrauen ins Hilfesystem, in den Staat und in die allermeisten Menschen komplett verloren habe.
Deshalb hätte ich mir lieber von vornherein Transparenz gewünscht, dass man keine echte Hilfe zu erwarten hat, anstatt alibimäßig Interesse am Opferschutz vorzuheucheln.