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Verfasst: Fr Jun 20, 2008 1:18 pm
von Zornig
Hallo Turtle,
in meiner Wahrnehmung möchte ich mich smakig! anschließen und sie zitieren:
ich behaupte auch steif und fest, ich gehöre hier nicht her
Ich denke auch oft, dass meine Probleme eigentlich nur bedingt mit dem eigentlichen Thema des Forums zu tun haben und dass es wahrscheinlich nervt, wenn ich z. B. über die Uni schreibe.
Aber dass DU nicht hierher gehörst?!? Also, für mich bist du ein ganz fester Bestandteil dieses Forums!
Ich weiß jetzt nicht konkret, was zu deiner Verunsicherung geführt hat, auf Beiträge zu antworten, aber ich fände es schade, wenn du das nicht mehr tätest.
Ach ja, eine Schildkröte läuft ja auch gar nicht weg, sondern zieht nur mal kurz den Kopf ein. Gut so!
Liebe Grüße,
Zornig
Verfasst: Fr Jun 20, 2008 9:43 pm
von Sascha
Turtle hat geschrieben:Fazit: Ihr werde mich Alle noch ein wenig ertragen müssen.
Hallo Turtle,
darauf sicherlich
Ganz liebe Grüße, pada
Sascha

Verfasst: So Jun 22, 2008 9:53 pm
von Turtle
Zornig hat geschrieben:Ach ja, eine Schildkröte läuft ja auch gar nicht weg, sondern zieht nur mal kurz den Kopf ein. Gut so!
Genau Zornig. Ich kann gar nicht so schnell laufen, wie es mich wieder ein hat.

Verfasst: Sa Jul 05, 2008 11:32 pm
von Turtle
Kennt ihr den Unterschied zwischen „Heimat“ und „zu Hause“?
Ich habe schon oft darüber nachgedacht, aber erst heute ist es mir wieder bewusst geworden.
Ich war jetzt eine Woche in der „Heimat“ und als ich von der Autobahn, von der Bundesstraße abfuhr in die Stadt hinein, hatte ich das Gefühl: „Endlich wieder zu Hause.“
Nun bin ich hier zu Hause und doch fehlt mir irgendwie meine Heimat.
Aber mein zu Hause würde mir auch fehlen.

Verfasst: Sa Jul 05, 2008 11:48 pm
von Elfe
Suchst Du gerade Deine Wurzeln?
Oder anders "fühlst Du Dich entwurzelt"?
Liebe Grüße
Elfe
Verfasst: Sa Jul 05, 2008 11:54 pm
von Turtle
Eigentlich nicht.
Mir ist es heute nur wieder aufgefallen.
In der Heimat fühle ich mich nicht mehr „zu Hause“ und zu Hause fehlt mir das was die „Heimat“ aus macht.
Oder fühle ich mich doch entwurzelt? Ich weiß nicht.
Meine zu Hause möchte ich nicht mehr gegen die Heimat eintauschen. Aber meine Heimat würde ich vermissen.
Um so besser, dass ich immer wieder willkommen bin

Verfasst: Mi Jul 09, 2008 11:17 pm
von Turtle
Wie verhält man sich zu jemanden, der einen „abwatscht“ obwohl man nichts böses will und nur ein „harmonisches“ Miteinander möchte und immer dann angekrochen kommt, wenn es ihm in den Kram passt?

Verfasst: Mi Jul 09, 2008 11:45 pm
von Elfe
Ups...
Hmm kommt mir bekannt vor..
Was glaubst Du denn?
Wie wäre es mit einer Grenze ?
Einfach nicht hinter herlaufen? sich rar machen? Dann keine Zeit haben?
Wieder fortschicken.. Sagen: Mit mir nicht... Also nicht immer parat sein, wenn ihm grad so in den Kram passt. ?
Ihn entbehrlich machen?
da kannst Dir was oder alles auswählen.
Ist aber schwer, denn Du müßtest was aushalten. Was wäre das Schlimmste, was Du gar nicht magst?
Liebe Grüße
Elfe
Verfasst: Mi Jul 09, 2008 11:57 pm
von sun
Kannst du dich selbst wichtig nehmen?

Verfasst: Do Jul 10, 2008 7:48 pm
von Turtle
sun hat geschrieben:Kannst du dich selbst wichtig nehmen?
Gute Frage ...
ja und nein ...
Teilweise? vielleicht ...
Elfe hat geschrieben:Wie wäre es mit einer Grenze ?
Die habe wir beide schon irgendwie. Schon dadurch das keine vertrauen mehr da ist.
Elfe hat geschrieben:Einfach nicht hinter herlaufen? sich rar machen?
Das versuche ich meistens auch schon, in dem ich nur noch auf ihn reagiere – also ihn kommen lasse.
Elfe hat geschrieben: Dann keine Zeit haben?
Wieder fortschicken.. Sagen: Mit mir nicht... Also nicht immer parat sein, wenn ihm grad so in den Kram passt. ? Ihn entbehrlich machen?
Das ist schwierig. Wir waren (sind?) nicht nur befreundet, sondern er ist auch mein Kollege. Nur er ist dritter Mann des Hauses mit vielen Beziehungen und ich stehe in der Hierarchie (zwar in einer Sonderposition) ziemlich weit unter. Selbst wenn ich nicht auf ihn angewiesen wäre, wäre es nicht schlecht ihn mir „warm“ zu halten.
Elfe hat geschrieben: Was wäre das Schlimmste, was Du gar nicht magst?
Einen anhaltenden Kriegszustand oder noch schlimmer – ein komplette Ignorierung.
Nur letzteres wird mir definitiv - zumindest in den kommenden fünf Wochen - nicht passieren.
Und davor graut mir schon am meisten.
Kann ich fünf Wochen stark genug sein meine Grenze zu halten???
Verfasst: Do Jul 10, 2008 8:23 pm
von Zornig
Hallo Turtle!
Meinst du, du könntest ein Beispiel geben? Dann könnte ich leichter nachvollziehen, worum es geht und evtl. was Hilfreiches dazu sagen.
Dankö!
Liebe Grüße,
Zornig
Verfasst: Do Jul 10, 2008 8:23 pm
von sun
Hallo Turtle,
deine Frage kann ich im Prinzip nur mit einer Gegenfrage beantworten.
Wie wichtig bist du dir?
Es ist viel einfacher, sich auf der Nase rumtanzen zu lassen, als Grenzen zu ziehen.
Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Wenn wir aber wollen, dass Schluss damit ist, müssen wir uns ändern. Denn die anderen können wir nicht ändern.
Ich werde mir ganz allmählich immer wichtiger, gestehe mir meine Bedürfnisse ein. Deswegen kann ich immer öfter schon "Nein" sagen. Entscheidend dabei geholfen hat mir, dass ich bereit war die Konsequenzen meines Verhaltens zu tragen. So war ich immer für eine Freundin da, aber als sie mich darum gebeten hat, mit ihr einen zweiten Alkoholentzug zu machen, habe ich es abgelehnt. Mir war klar dass ich die Freundschaft aufs Spiel setze. Aber ich wusste auch, dass ich weder ihr noch mir damit einen gefallen getan hätte. Da nichts so heiß gegessen, wie gekocht wird, haben wir bis heute noch Kontakt.
Du allein bestimmst, wie lange du noch so einen hohen Preis für die Aufrechterhaltung dieser Freundschaft zahlen möchtest. Wer weiß, wenn du dich nicht mehr ausnehmen lässt wie ne Weihnachtsgans, vielleicht bekommt ihr dann ein spitzenmäßiges Verhältnis, von dem ihr beide profitiert.
glg sun

Verfasst: Do Jul 10, 2008 8:58 pm
von Turtle
Hallo Ihr Beiden,
ein Beispiel zu liefern ist schwierig.
Es gibt sicherlich viele, aber ganz spontan fällt mir keins ein.
Mal ganz davon abgesehen, dass das Ganze ein langjährige und komplizierte Geschichte ist.
Ich habe gar nicht vor „ein spitzenmäßiges Verhältnis“ zu ihm zu haben, sondern ein „normales“.
Seine Worte „Wir sind noch befreundet. Ich mag Dich doch immer noch.“, sind im Prinzip leere Worte. Er mag vielleicht so empfinden, er mag vielleicht danach handeln wollen, aber er kann und tut es nicht. – sondern nur, wenn es ihm gerade mal in den Kram passt.
Trotz allem, ist in uns beide ein gegenseitige – ich will mal sagen – Grundsympathie noch vorhanden.
Wir haben uns in den letzten Monaten irgendwie so zusammen raufen können, das wir (mit wenigen Ausnahmen) ein oberflächliches, freundliches Miteinander pflegen, das vom Grundsatz getragen ist (zumindest von meiner Seite): Du pisst mir nicht ans Bein, ich piss dir nicht ans Bein. Was du machst ist mir egal und geht mich nichts an, was ich mache ist dir egal und geht dich nichts an.
Naja, was soll´s ...
Ich muss erst mal schauen, wie er sich mir gegenüber geben wird.
Vielleicht muss ich ihm gleich von Anfang an sagen: „Mit mir nicht. Nur weil Du jetzt vielleicht fünf Wochen so tun kannst, als wäre nichts gewesen und die Welt in Ordnung ist, werde ich da noch lange nicht mit spielen, denn nach fünf Wochen ziehe ich ja eh wieder die A.-karte und nicht Du“.
Mal sehen ...
Viele Grüße
Turtle
Verfasst: Do Jul 10, 2008 9:40 pm
von sun
Zu den 5 Wochen kann ich nichts schreiben, da ich die Situation nicht nachvollziehen kann. Bitte nicht falsch verstehen, ich respektiere deine Schutzmaßnahmen.
Ansonsten könnte ich mir noch gut vorstellen, dass dieser Mann ein Suchti ist.
glg sun

Verfasst: Do Jul 10, 2008 10:20 pm
von Turtle
Hallo sun,
Du meinst ein Süchtiger?
Das weiß ich nicht. Ich glaube ehr nicht. Außer das Verlangen Beliebt und Anerkannt zu sein, ist auch eine Sucht. Dann ist er glaube ich süchtig.
Und ein armes Würstchen dazu.
LG T