Liebe gästefrau
ja, es ist wirklich entlastend, drüber sprechen zu dürfen!
gästefrau hat geschrieben:ich finds gut, wenn man als angehöriger sagen kann "du darfst gehen"............
sowas finde ich nur gut, wenn es hier um einen Menschen geht, der im Sterben liegt
und der nicht loslassen kann.
Suizidalen Menschen das zu "erlauben"... hm...
gibt ja doch viele, die es versucht haben, überlebten, und dann froh waren.
Ja gästefrau, die Hoffnung ist das, was hält
und das ist auch gut so!
gästefrau hat geschrieben:ich hoffe, dass ich diese d* irgendwann wieder los kriege!
vielleicht ist es gut, erstmal:
gästefrau hat geschrieben: ich muss es annehmen
zu schaffen?
Vielleicht - das soll nicht bös gemeint sein - wird sie dich weiterhin begleiten
und gehört nun zu dir.
Annehmen ist wichtig
nicht dagegen ankämpfen!
Klar: schon etwas tun, was hilft und verbessert,
aber "nicht-haben-wollen" hat leider eher ungünstige Auswirkungen
Ja, viel kann ich verstehen
und vielen im Forum geht es sicher sehr ähnlich.
Selbsthass ist schneller bei der Hand, als gesunde Wut nach Außen.
gästefrau hat geschrieben:was passiert, wenn man freiwillig in eine klinik geht? im akutfall mein ich, weil man gefährdet ist.......darf man dann auch wieder gehen? oder muss man bleiben....wer entscheidet das? darf man das selbst entscheiden? wann darf man nicht mehr über sich selbst bestimmen?
Erstmal musst du in die für dich zuständige Klinik.
Dort wird es ein Gespräch mit dem diensthabenden Arzt geben
und ihr werdet gemeinsam entscheiden, ob du bleiben sollst oder gehen.
Wenn du die Frage, ob du dich umbringen möchtest, bejahst, dann ist es wahrscheinlich,
dass er dich nicht gehen lassen wird.
Das bedeutet aber nicht, dass du da auf ewig festgenagelt wirst,
sondern bereits am nächsten Tag kann da wieder verhandelt werden.
Manchmal ist der Gang zur Klinik
und das Gespräch dort schon entlastend (oder abschreckend) genug
um sich stabiler zu fühlen.