Hallo lara, danke für deine Worte.
Und doch wissen wir auch, vorwärts gehen muss nicht gleich bedeutend sein, das vergangene, das war was,diese nicht anzuerkennen und wertzuschätzen. Zu wissen es hat geprägt und prägt auch heute noch.
Ja. Und gerade will ich die kleine Schritte machen...Schritt für Schritt...kein Sprung, sondern einfach schauen, dass es weiter geht... der Batzen der vor mir liegt ist riesig...deswegen kleine Schritte gehen und auch nur auf die nächsten Schritten achten.
wir versuchen den Menschen wo wir es können zu erklären, dass solche wertschätzenden, empathischen und lobenden Haltungen und Worte nur in winzigen Dosen hier gut auszuhalten sind, und dann gelernt werden kann, so sind wir auch..auch das darf sein!
Ist nur für mich schwierig vorstellbar, dass gegenüber meinen Chefs klar zu machen...
Denn meine Mitarbeiter lobe ich sehr viel, weil ich auch merke, es tut ihnen uneimlich gut zu sehen, dass ich registriere was sie für Arbeit leisten.
Und dann für mich einstehen. Heute eine Grenze gezogen. Und der Sturz ins Chaos...ins Endlose
Und ich darf die Worte der Thera nicht vergessen. Ich muss die Grenze ziehen. Ich muss! Ansonsten werden wir daran zugrunde gehen.
Nein sagen, Stellung beziehen. Und innerlich das Wissen, dass wir dafür sterben werden. Das Nein, das Wehren. Das Echo, die Strafe.
Aber das ist alt! Es ist alt. Sie kann uns nichts tun, sie kann uns körperlich nichts tun. Und sie braucht das Nein, die Frau, die permanent über
die Grenzen trampelt...sie braucht das Nein, weil sie ansonsten weiter über jede für sie unsichtbare Grenze trampelt.
Es ist so, dass ich gerade glaube, dass da eine Wunde aufgerissen ist, die fast meinen ganzen Körper betrifft und ich versuche die Wunde zu verstecken, aber mir das Verbandszeug fehlt. Und ich gerade versuche mal wieder vor mir weg zu rennen. Wunde verdecken, mit noch mehr toller Arbeit zu verschleiern, dass ich eine riese aufgeplatzte hässliche Wunde mit mir herum trage. Eine die niemand sehen darf, aber bei der ich nicht weiß, ob sie nicht doch sichtbar wird...ob man sie nicht unter meiner Kleidung erahnen kann...
Und was ich mir die ganze Zeit denke...ahnt die Kollegin was, mit der ich gut auskomme, ahnt mein Chef etwas? Bin ich für meine Kollegin eventuell ein offenes Buch? Denn sie hat mir gesagt, dass sie ihre Traumafortbildung auch für sich gut nutzen konnte...wollte sie mir damit etwas sagen?
Und für die Kollegin, die über meine Grenzen regelmäßig trampelt...ahnt sie auch etwas? Oder trampelt sie einfach drüber, weil sie eben trampelt?
Was ich auf gar keinen Fall möchte, dass ich in eine Opferrolle rutsche.
Ich muss die Grenze setzen.
Und die Thera...ihren Klienten sagen sie ja auch, dass sie Grenzen setzen müssen...ja. Ja. Ja. Konsquent sein. Den Gegenwind aushalten.
Wie sagte gestern mein Coach. Damit lassen sie nicht den Konflikt entstehen, der Konflikt besteht bereits, sondern es könnte ein Auslöser sein, dass er dann ans Tageslicht kommt.
Warum um Himmels Willen kann die Vergangenheit einem so im Weg stehen???
Etwas Gutes heute. Gestern 90 min Coach und die Thera konnte direkt darauf aufbauen und für mich einiges klarer werden lassen. Gut für mich nutzen.
Ich Even, als Headleader, ich muss den Rest hier beschützen, und ich muss die Grenze ziehen. Das ist meine Aufgabe.