ja hi ihr...
danke für die Grüße!!!
Ochja... soweit echt gut... Familie nervt zwar am Telefon... muss man wohl aber hinnehmen,
Organisation macht auch so, als wäre sie ohne mich nicht überlebensfähig...
sollen mal lernen und üben, auch mal ohne mich klar zu kommen... (sollte ja eigentlich nicht so schwer sein...)
nächstes Mal einfach die Handys vergessen
*huch, die liegen daheim*
die Truppe ist echt gut, habe vorhin mit wildfremden Leuten zusammengearbeitet, und man stelle fest,
es funktioniert... sehr komische Erfahrungen hier...
sind sogar schon Worte laut geworden, dass man sich nächstes Jahr wiedersehen würde... (gut, noch gar nicht eingeplant)
zeugt also von "Even, du bist hier herzlich Willkommen"...
teilweise auch Kiddies betreut... und mich damit auch runtergebracht...
(merkt ja niemand, dass man da gerne mitspielt)
hrm... geistig ist es zwischendrin schwierig... es ist auch schwierig... gerade hier mit Menschen zu arbeiten,
weil oftmals Sätze, Worte, etc. fallen, die bei mir gewisse Reaktionen auslösen, muss dann aufpassen,
erstmal irgendwie wieder runterzukommen...
gibt da genügend "auslösende" Wörter, die im alltäglichen Sprachgebrauch ganz okay sind.
Auch nette Gesten, die gar nicht gehen. So habe ich heute, alles mir vom Leib gehalten, alle Menschen,
am Schluß hat mich dann doch noch eine Frau umarmt... ist mit Vorsicht zu genießen.
Und niemand stellt mich in Frage...
(vielleicht weil ich es ja doch kann?)
Beschützerhund ist da, aber auch sehr schwierig...
denn es ist schwer sich nicht in Trauer zu verlieren...Gefühle zulassen...
no go.
Ich sein? teilweise da, teilweise nicht.
und auf der anderen Seite zuviel los.
Aber eins gemerkt haben, wenn wir merken, dass eine Situation entgleitet, so wie vorhin bei einem Patient,
der sehr "anhänglich" eher aufs Anfassen aus war, und ich merke, dass mir mein Kollege nicht hilft, werde ich unfreundlich,
und wenn möglich hole ich mir externe Hilfe. Niemand fasst mich ungefragt an, niemand an meine Hose, an meinen Gürtel.
Da habe ich vorhin einfach Hilfe dazugeholt. Und ich darf das. Um Hilfe rufen, und bestimmend gegen den Patienten vorgehen.
Es bewegt sich einiges...
und ich darf das genießen...

und das tue ich auch!

es ist gut, so weit weg von daheim zu sein...
ich lebe... und das darf ich... ich bin ich, und auch das darf ich sein...
Euch allen liebe Grüße!
Even