ja... morgen ist auch noch ein Tag...
bin etwas verpeilt, was so die Tagestruktur angeht, liegt aber wohl gerade an der Unkontrollierbarkeit der Tagesabläufe...
das erscheint gerade alles so machtlos... bin unfähig irgendwie da eine Struktur draus zu ziehen. Hat zur Folge, dass
ich etwas verpeilt duch den Tag eile...
teilweise spielt auch Angst mit, hier zu sein, fremde Umgebung, und vor allem wildfremde Leute, Menschen, Mentalitäten,
in der Hoffnung, nirgends anzuecken, das niemand etwas von mir verlangt, was ich nicht geben darf.
Ich habe echt teilweise riesige Ängste... ortsfremd, sprachliche Schwierigkeiten (ist aber immernoch Deutschland) und dann noch zeigen, was man kann,
heißt, mit vollem Einsatz und voller Konzentration da sein, weiß nicht, wie es mit Pausen aussieht, Chancen wieder mich zu finden...
schwierig... echt schwierig.
Und seit Tagen ein Gerüst, ich bin ich und doch gar nicht ich. Bin ich das, was ich zu sein scheine?
Zurzeit bin ich einfach nur Funktionsmodus.
Für alles andere fehlt gerade alles...Geborgenheit, Halt, Vertrauen. zuviel unbekanntes...
Abwarten sagt mir mein Kopf, okay, warten wir ab, aber Angst ist trotzdem da. Angst zu Versagen.
Angst, dass auffällt, wie unfähig ich doch eigentlich bin...
und gleichzeitig sehe ich, dass ich raus darf, ich sein dürfte, wenn ich es könnte, wenn ich nur könnte.
Aber ich kann nicht... zu groß immernoch die Distanz. Ich kann Masken, Mäntel etc, nicht einfach ablegen, niederlegen...aufgeben...
Neues macht Angst... und alles ist gleichzeitig neu und alt. Und das Alte hat viel kaputt gemacht...
so... falls iwer das versteht,... danke...
musste raus... den Weg nach draussen finden, in der Hoffnung, dass niemand all zu verwirrt ist und böse wird.
Even