Re: Erkenntnis des Tages *für alle*
Verfasst: Sa Aug 11, 2018 10:40 am
"Das Recht zu verletzen
Du hast das Recht, einen anderen Menschen zu verletzen. Nicht vorsätzlich oder bösartig, wohl aber im Vollzug deines Lebens, auf dem Weg in die Reife.
Wenn wir einander nur schonen, werden wir einander bald verwöhnen.
Wo wir echt und ehrlich sind, werden wir einander verletzen.
Wenn zwei Menschenleben aufeinandertreffen, nicht nur oberflächlich, sondern in der Tiefe, da ist es nicht zu verhindern, dass sie sich verunsichern, erschrecken, beängstigen und verletzen.
Du bist so anders als ich, und nie wirst du die Welt so sehen, wie ich sie sehe.
Wir leiden an der Andersartigkeit anderer, aber es ist auch eine Chance, unseren Horizont zu erweitern und zu wachsen.
Wenn wir einander um jeden Preis vor Verletzungen schützen wollen, werden wir einander tiefer verletzen, weil wir die Herausforderungen beseitigen, an denen wir reifen können.
Ohne dich und die Wunden, die du mir machst, werde ich nicht so reif sein, wie ich sein könnte.
Ohne mich hast du keinen Spiegel, in dem du sehen kannst, was dir noch fehlt.
(...)"
Auszug aus einem Text von: Ulrich Schaffer
Du hast das Recht, einen anderen Menschen zu verletzen. Nicht vorsätzlich oder bösartig, wohl aber im Vollzug deines Lebens, auf dem Weg in die Reife.
Wenn wir einander nur schonen, werden wir einander bald verwöhnen.
Wo wir echt und ehrlich sind, werden wir einander verletzen.
Wenn zwei Menschenleben aufeinandertreffen, nicht nur oberflächlich, sondern in der Tiefe, da ist es nicht zu verhindern, dass sie sich verunsichern, erschrecken, beängstigen und verletzen.
Du bist so anders als ich, und nie wirst du die Welt so sehen, wie ich sie sehe.
Wir leiden an der Andersartigkeit anderer, aber es ist auch eine Chance, unseren Horizont zu erweitern und zu wachsen.
Wenn wir einander um jeden Preis vor Verletzungen schützen wollen, werden wir einander tiefer verletzen, weil wir die Herausforderungen beseitigen, an denen wir reifen können.
Ohne dich und die Wunden, die du mir machst, werde ich nicht so reif sein, wie ich sein könnte.
Ohne mich hast du keinen Spiegel, in dem du sehen kannst, was dir noch fehlt.
(...)"
Auszug aus einem Text von: Ulrich Schaffer