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Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Mi Jun 26, 2013 8:21 pm
von Lorelei
Therapie von Täterintrojekten mit der Ego-State-Therapie nach Watkins (Mittelstufe-Profis)

Meine Suche nach den Mitteln gegen die schädlichen Auswirkungen von Täterintrojekten geht weiter. Hier ist ein Modell, das ich auch oft in meiner therapeutischen Erfahrung mit meiner früheren Therapeutin anwenden konnte. Vielen von euch wird das "innere Kind" etwas sagen, die Suche nach dem kindlichen Anteil in uns. Bei traumatisierten Menschen gibt es manchmal auch ein paar Anteile mehr. Ich stelle sie mir vor wie ein Puzzle, das nach einer überfordernden Erfahrung erstellt wird, und je nachdem, wie stark die Psyche des Menschen ist, und je nachdem, welcher Art die schweren Erfahrungen gewesen sind, driften sie mehr oder weniger im Raum auseinander. Trotzdem sind sie alle miteinander verbunden, gehören zu einem "System". Bei sehr starken Belastungen, so stelle ich mir vor, reißen dann auch diese Verbindungen. Ein Anteil weiß dann nicht mehr, was der andere getan hat, und man muss sehr suchen, bevor man beide in einen Dialog bekommt.

Ich hatte das Glück, keine negativen Anteile in mir zu haben. Meine Therapeutin bat mich, für jeden Anteil, der sich äußern wollte, einen Stuhl bereit zu stellen - zunächst nur einen, und auf einem anderen Stuhl saß dann ich, als erwachsene, vernünftige Frau. Es war manchmal nicht einfach, einen Dialog zu beginnen oder aufrecht zu erhalten. Aber ich bin Sängerin, und meine Bühnenerfahrung half mir bei der Schauspielerei, die doch so viel mit meinem Innenleben zu tun hatte. Wichtig war auf jeden Fall die Begleitung der Therapeutin, die in problematischen Momenten immer wieder Vorschläge machte, was zu verbessern ginge oder wie es weiter gehen könnte.

Für Täterintrojekte gilt in jedem Fall, dass man sie erst dann in die Gegenwart rufen darf, wenn bereits ein starker Anteil von einem selbst da ist, der auf Ressourcen zurückgreifen kann. Damit das alles in einem geschützten Rahmen geschieht, würde ich unbedingt empfehlen, das mit einem Therapeuten zu machen - nicht alleine und daheim. Wenn ihr bereits in Therapie seid, fragt, ob euer Therapeut etwas von dieser Arbeit weiß und ob er das mit euch machen könnte. Wenn ihr nicht in therapeutischer Behandlung seid, würde ich zuerst den stabilen Teil in euch stärken, und nebenbei auf die Suche nach einem Menschen gehen, der helfen kann.
Ego-State-Therapie nach Watkins - Traumatherapie - Täterintrojekt *pada*
Klaus-Jürgen Becker


Die Ego-State-Therapie (englisch: Ego State Therapy) ist eine psychotherapeutische
Methode aus der Trauma-Therapie. Sie wurde von John und Helen Watkins entwickelt.

Was Gewalterfahrungen in unserer Psyche bewirken

Menschen, die schwer verletzt wurden (Trauma), entwickeln zum Schutz ihrer Persönlichkeit
Abwehrmechanismen gegen die mit der Verletzung verbundenen Schmerz- und Angstgefühle.
Einige tun dies, indem sie ihre Persönlichkeit in verschiedene Ich-Anteile (englisch: Ego
States) „aufteilen“. Dies geschieht zunächst fast immer unbewusst. Diese Ich-Anteile können
wie „eigene Persönlichkeiten“ ein Eigenleben entfalten, mit „eigenem“ Willen, „eigenen“
Gedanken und Gefühlen. Die Ego-State-Therapie hilft den Betroffenen, diese Ich-Anteile
wieder besser in Richtung einer ganzheitlichen Persönlichkeit miteinander zu verbinden.

Täterintrojekte

Täterintrojekte entstehen dann, wenn wir aufgrund einer Misshandlung die Gefühle,
Gedanken und das Verhalten des Täters (des Objektes), ins Selbst (das Subjekt)
hineinnehmen. Das Opfer einer Misshandlung identifiziert sich mit dem Täter, da dieser als
„der Stärkere“ erscheint und bildet den Täter in der eigenen Psyche ab. Eine gewalttätige
Mutter, ein sexualisierte Gewalt anwendender Vater oder Bruder, ein sadistischer Lehrer, ein
grandios auftretender Besatzungssoldat, ein Folterer in einem Konzentrationslager können
Personen sein, mit denen die unbewusste Identifikation erfolgt. Wer für das Bewusstsein der
ärgste Feind ist, kann psychisch gerade der sein, mit dem eine Identifikation eintritt.

Der Fremde in uns

Arno Gruen hat in seinem hervorragenden Buch „der Fremde in uns“ (dtv 2002) und „der
Verrat am Selbst“ (dtv 1992) ausgiebig darüber berichtet, wie wir aufgrund kritischer
Situationen eigene Gefühle, Wahrnehmungen, Ausdrucksmöglichkeiten aus unserem
Bewußtsein verdrängen und statt dessen die Werte, Inhalte, Antriebe, Emotionen des Täters
bereitwillig in uns inkorporieren.
Da diese Vorgänge unbewusst erfolgen, im Falle von Traumata wir die Teile, die die
Erinnerung an das Trauma haben abspalten und aus dem Bewußtsein verbannen
(„verdrängen“), wir an Vorgänge vor dem 3./4. Lebensjahr in der Regel keine Erinnerung
mehr haben erleben wir oftmals nur an der eigenen Reaktion, daß da etwas gewesen sein
muss. Folgen:
- blockierte Sexualität
- Gewaltphantasien
- Selbstablehnung/Selbsthass
- Versageridentität
- Beziehungskonflikte
- Sadomasochismus (sexuell oder nicht sexuell)

Mobbing, das man selbst provoziert hat

Was in der schlimmen Situation damals die bestmögliche Möglichkeit war, erweist sich später
als blockierend.

Beispiel: Wenn der Vater sagt „wenn du nicht lieb bist, verdienst du Schläge“, dann installiert
man in sich eine Stimme, die zu einem selbst sagt „wenn du nicht lieb bist, verdienst du
Schläge“. Man übernimmt quasi die Stimme des Aggressors und verschluckt sie ohne sie zu
verdauen. Sie wirkt wie eine Kröte, die man lebendig verschluckt hat und die im Inneren
weiter quakt bzw. attackiert und beispielsweise zu selbstverletzenden Verhalten anleitet.
Das Unbewusste verfolgte durch die Introjektion ursprünglich eine positive Absicht: Durch
die bestrafende Stimme im Inneren ist das Kind geneigt, sich nicht aufsässig zu verhalten und
mit dem Täter zu kooperieren, es verhält sich beispielsweise dauernd artig, um Schlägen zu
entgehen.


Später bekommt man das Introjekt nicht mehr aus seinem System heraus. Es entstehen „innere
Personen“ (Ego-States), die behaupten, man selbst sei böse, müsse bestraft werden, habe
Erfolg nicht verdient u. a. m. Da es sich aber um eigene Energien handelt, die sich (Anm.
KJB „über die Spiegelneuronen“) in ein Introjekt verwandelt haben, kann man sie nicht so
einfach entfernen. Sie gehören zum eigenen System hinzu, so wie auch die Nase, die Ohren
oder die Augen.

[...]
Lest weiter unter
http://www.klausjuergenbecker.de/filead ... ojekte.pdf

Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Mi Jun 26, 2013 8:41 pm
von Lorelei
Fallbeispiele für die Ego-States Therapie (Mittelstufe-Fortgeschrittene)
Reiner Seibold, Klagenfurt
Kontaktaufnahme mit Ego-States in einer Therapie

Die oben stehenden Ausführungen machen deutlich, dass es aus Sicht der Ego-State-Theorie sinnvoll erscheint, möglichst früh den Kontakt zu den Ego-States aufzunehmen. Dies scheint häufig das große Problem zu sein. In Wirklichkeit bieten die Patienten im Allgemeinen den Kontakt zu Ego-States förmlich an, wenn wir nur darauf achten. Bereits ein Symptom, ein psychosomatischer Schmerz, kann der erste Zugang zu einem Ego-State sein oder ein Affekt, der über die Affektbrücke (Watkins u. Watkins 2003) in direkter Weise zu einem verletzten Persönlichkeitsanteil, zu einem traumatisierten Ego-State führt. Der Zugang zu Ego-States erfordert nicht grundsätzlich klassische Hypnose (Die Ausbildung in EST inkludiert aber hypnotherapeutische Techniken). Man kann den Kontakt zu ihnen am Anfang sehr gut über Externalisierungsverfahren herstellen, bspw. die Aufstellung eines Stuhlkreises (Fritzsche u. Hartman 2010).
Wenn die Patienten ein Problem, ein Anliegen formulieren bspw. mit einem bestimmten Affekt besser zurechtzukommen, dann fordert man sie auf, sich bei der Stuhlkreisarbeit mit dem Anliegen zu verbinden und von Stuhl zu Stuhl zu gehen, der jeweils einem Ego-State zugeordnet wird.
In einem ersten Durchgang ist es möglich, dass der Patient bei jedem Stuhl nur ganz kurz einen ersten Hinweis auf diesen Persönlichkeitsanteil gibt, den der Therapeut auf einen Zettel schreibt und auf den Stuhl legt. Auf diese Weise kann zunächst erfasst werden, wer zu dem genannten Anliegen befragt werden könnte oder sollte. In einem weiteren Durchgang kann der Patient von einem Stuhl zum anderen gehen, jeweils Platz nehmen, der Therapeut dahinter stehend schreibt auf den zum Stuhl gehörigen Zettel Wahrnehmungen des Patienten aus der Position des jeweiligen Ego-States, Gefühle, Meinungen, Gedankeninhalte, Erinnerungen etc. in Bezug auf das zugrunde liegende Anliegen. So werden die Informationen Stück für Stück erarbeitet und immer mehr verfeinert. Dies ist ein erstes Ego-State-Mapping, das bereits einen Überblick über das Innensystem ermöglicht im Sinne einer inneren Landkarte. Später kann auf den Stuhlkreis verzichtet werden, wenn es möglich wird, aus einer Sitzposition heraus immer wieder verschiedene dieser Ego-States herauszurufen und zum jeweiligen Thema zu befragen. Die Kommunikation mit den einzelnen Ego-States erfolgt jetzt in einem spontanen tranceartigen Zustand durch direktes Sprechen oder über ideomotorische Fingersignale. Diese sollten möglichst früh in der Therapiearbeit besprochen und eingeübt werden. Dabei kommt es meist schon zu ersten Versuchen einer Kontaktaufnahme durch Ego-States, die während des bewussten Gesprächs des Patienten durch diese Signale ihre Meinung zu dem Gesagten signalisieren. Man geht feinfühlig auf die Signale ein, mit einer Bemerkung wie: Ich sehe da ein Nein zu dieser ihrer Meinung, da ist offenbar jemand anderer Auffassung, wir sollten uns Gedanken machen, um wen es sich da handelt, um ihn nach seiner Meinung fragen zu können…

Alternativ zur Stuhlkreismethode, die zumindest viele Stühle und entsprechenden Raum im therapeutischen Setting verlangt, ist es auch sehr gut möglich, mit Figuren am Familienbrett zu arbeiten, ergänzend aber auch mit naturalistischen Spielfiguren, v.a. in Tierform, Puppen oder im Sandbild.

Fallbeispiel 1

Ein 44jähriger Mann kommt in die Praxis mit dem Anliegen, mit einem Affekt besser umgehen zu können, der die Beziehung zu seiner Ehefrau mehr und mehr belastet. Er kann sich seine Existenz nicht erklären. Es handelt sich um ein Gefühl, das er mit Ekel beschreibt, dass immer bei großer emotionaler und körperlicher Nähe zu seiner Frau auftaucht. Er ist mittlerweile Vater eines Kindes im Säuglingsalter geworden und empfindet den genannten Affekt als Bedrohung für seine Beziehung. Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch beim Ersttermin ist der Patient bereits in der zweiten Sitzung bereit, diesem Affekt stärker nachzuspüren mit der Frage, welcher Teil von ihm könnte dieses Gefühl produzieren und mit welcher Absicht. Er verbindet sich intensiv mit dem Gefühl des Ekels und dem damit verbundenen intensiven Druckschmerz hinter dem Brustbein. Auf die Frage, ob er sich an diese Wahrnehmungen bereits in früheren Lebensphasen (Affektbrücke) erinnern könne, taucht ganz spontan ein Bild auf. Er sieht sich als Zweijährigen im Gitterbett stehend, an die Gitterstäbe geklammert, an diesen rüttelnd, laut weinend und schreiend nach der Mutter. Er kann sie nicht sehen, da sie zu diesem Zeitpunkt in einem anderen Stockwerk des Hauses arbeitet. Dies war offensichtlich zu regelmäßigen Zeitpunkten der Fall. Er spürt die Verzweiflung und zunehmende Erschöpfung des kleinen Hannes, der am Ende der Szene einschläft. Das Bild wandelt sich, er sieht, dass der zweijährige Kleine aufwacht und die Mutter zurückkommt, und spürt in dem Moment, in dem die Mutter auf ihn zugeht, das Gefühl dieses so genannten Ekels und den Schmerz hinter dem Brustbein. Er nimmt wahr, dass es sich um ein kompliziertes Gemisch aus Wut, Trauer und Ablehnung der Mutter gegenüber handelt. Das Bild wandelt sich rasch, und es taucht eine neue Szene auf. Seine beiden Eltern gehen mit ihm als Dreijährigem in den Wald spazieren. Am Ende des Spaziergangs ist es Zeit, den Wald wieder zu verlassen. Der kleine Hannes wehrt sich dagegen, möchte noch weitergehen, die Eltern geben ihm lächelnd zu verstehen, dass er eben dann allein weitergehen müsse, und kehren um. Kurz darauf ist er allein und verlassen in dem Wald und gerät in tiefe Angst, spürt wiederum den Druckschmerz hinter dem Brustbein, und es dauert eine für den Kleinen ewig erscheinende Zeit, bis eine Nachbarin, die ihn kennt, ihn aufgreift und nach Hause bringt. Dort empfangen ihn die Eltern freudestrahlend und mit offenen Armen, wiederum taucht das Gefühl des Ekels, der Ablehnung und der Wut auf. Der Patient realisiert die Trauer, hat Tränen in den Augen und kann die Nöte des kleinen Hannes empathisch wahrnehmen. Dadurch wird ihm bewusst, wie sehr die Sehnsucht des Zweijährigen nach Nähe und Geborgenheit gleichzeitig gekoppelt ist mit Ablehnung und Wut. Diese Mischung von Gefühlstönen war einst in der Beziehung zu seiner Frau nur ein peripheres Problem, nahm jedoch rasch zu, als sie selbst Mutter wurde, und sich dem Stillkind zuwendend immer weniger Zeit für ihn hatte – aus der Sicht des zweijährigen Ego-States. Eifersucht ist somit ein weiterer Gefühlston, der zum Gefühlskomplex des Ekels gehört. Der Patient realisiert, dass der zweijährige kleine Hannes in seiner Ehefrau die Mutter sieht.

Projektion und Übertragung können auch als Ego-State-Phänomene verstanden werden. Die Wahrnehmung und der Bewusstseinshorizont eines Kleinkind-Ego-States entsprechen eben einem zweijährigen Kind und nicht dem erwachsenen Alltags-Ich. Der geschilderte Fall zeigt einen sehr spontanen und raschen Zugang zu einem Ego-State. Der Patient kommt mit einem klaren Anliegen in die Therapie, nicht jedoch mit einer hoch dissoziativen Störung, ist berufsfähig bei guter Alltagsstabilität. PTBS-Patienten würden einen so raschen Zugang zu einem verletzten kindlichen Anteil sicher nicht verkraften und auch nicht zulassen. Ein Beispiel für eine Patientin mit einer hoch dissoziativen Störung (DDNOS F44.9) zeigt dagegen einen ganz anderen Therapieverlauf.
Fallbeispiel 2
Die 33jährige Patientin kommt in die Klinik aufgrund einer ausgeprägten dissoziativen Störung, die zu einer Berufsinvalidisierung geführt hat. Bereits am Beginn der Therapie fallen wechselnde Identitätszustände auf. Die Patientin sitzt oft wie ein scheues Reh verschreckt in der Ecke und leidet offensichtlich unter dem sozialen Stress im klinischen Setting. In Einzelgesprächen lässt sich eine gute Vertrauensbasis aufbauen, und die sich rasch entwickelnde Kohäsion in der Therapiegruppe führt zu einer baldigen Stabilisierung der Patientin mit Zurückgehen der dissoziativen Zustände. In den Gesprächen gibt die Patientin zu verstehen, dass sie ideomotorische Fingersignale bereits kennt, jedoch nicht aus früheren Therapien, sondern sie selbst unterhält sich quasi mit ihrer Innenwelt mit diesen Fingersignalen, kann sozusagen im stillen Kämmerchen Informationen von innen bekommen, kennt da bereits eine alte weise Frau, die ihr immer wieder gute Ratschläge gibt, und wenn sie so still für sich nachdenkt, kommen immer wieder Reaktionen über Fingersignale, die ihr deutlich machen, dass es noch andere Seelenanteile in ihr geben müsse. Sie ist darüber besorgt, dies könnte ein Zeichen für eine beginnende Psychose sein. Entsprechende Erklärungen aus der Sicht der Ego-State-Therapie wirken für sie entlastend, und es ist sehr rasch möglich, mit den Fingersignalen bereits Kontakte zu der weisen Helferpersönlichkeit aufzunehmen, die im weiteren Verlauf zu einem wertvollen Helfer und Berater in der Therapiesituation wird.

Es erscheint sinnvoll, den Zugang zu den Ego-States zu systematisieren und einen Überblick zu gewinnen, und es wird mit der Patientin eine Stuhlkreisarbeit über mehrere Sitzungen durchgeführt. Es zeigen sich insgesamt 12 Ego-States in verschiedenen Alterszuständen. Die Patientin nimmt bei der Stuhlkreisarbeit von einem Stuhl zum anderen gehend Platz und kann in der jeweiligen Position eines Ego-States teilweise mit leiser Stimme sprechen, in manchen Fällen jedoch nur mit ideomotorischen Fingersignalen auf meine ja-nein-strukturierten Fragen Antworten geben. Sie geht dabei in einen spontanen, tranceartigen Zustand. Es lässt sich eine Übersicht erstellen mit Altersangaben zu den einzelnen Ego-States, Namen werden genannt, Eigenschaften beschrieben, Informationen gegeben über die Beziehung der Ego-States zueinander, sodass ein Überblick über das Beziehungsnetz geschaffen werden kann, der auch zeigt, an welchen wichtigen Positionen Beziehungen unterbrochen sind, um traumatische Erfahrungen verdeckt zu halten, die andere Anteile bzw. das Alltags-Ich überfordern würden. Die im stationären Setting auf diese Weise gewonnenen Informationen über das Innensystem können nach der Entlassung der Patientin in einer ambulanten Therapie weiterverwendet werden. Es wird möglich, Gespräche zwischen einem 12jährigen Mädchen, das missbraucht wurde, und dem Täterintrojekt herzustellen. Es gibt quasi harmlose, ungefährliche Gesprächskombinationen wie zwischen der alten Weisen und dem 12jährigen Mädchen, aber auch einem Vaterintrojekt, und verschiedenen Kindanteilen, die stabilisierend wirken und unverfänglich sind, da nicht mit traumatischen Erfahrungen verbunden. Die eigentlich schwierige Begegnung zwischen dem Täterintrojekt, dem so genannten Fremden, und der 12jährigen sind jedoch nur in der sicheren Atmosphäre der Therapiesitzung möglich. Die beiden können sich in einem Trancezustand der Patientin direkt miteinander unterhalten. Dieses Gespräch wird durch mich als Therapeut durch Hin- und Herfragen geleitet, jeweils ja-nein-strukturierte Fragen werden mit ideomotorischen Fingersignalen beantwortet. Es zeigt sich, dass das Täterintrojekt dafür verantwortlich ist, den Täter im Außen zu schützen, dass er nicht verraten wird, keine Details weitergegeben werden und das Täterintrojekt somit Angst hat vor den Erzählungen der 12jährigen. Diese wiederum befürchtet, dass durch die Therapie die Erinnerungen in Vergessenheit geraten könnten. Sie realisiert als traumatisierter Ego-State nicht die Gegenwart im Hier und Jetzt. Dies wird durch die direkte Arbeit mit diesem Ego-State jedoch möglich, und es wird für die 12jährige auch begreifbar, dass der als Täterintrojekt fungierende Ego-State nicht mit dem Außentäter identisch und damit nicht für die Tat verantwortlich ist, nicht bestraft werden muss, keine unmittelbare Bedrohung darstellt. Es wird auch für mich eindrucksvoll erlebbar, wie eine tiefere Sinnhaftigkeit des Täterintrojekts darin besteht, dass durch diesen Täter-Ego-State eine Aussprache möglich wird, eine Annährung und auch eine Art von innerem Frieden, ein um Verzeihung bitten durch das Täterintrojekt. Dies wäre mit dem Außentäter zum derzeitigen Zeitpunkt undenkbar.


Durch die intensive Gesprächsarbeit zwischen dem Vaterintrojekt und einem 6jährigen Kind verbessert sich die Beziehungsqualität der Patientin zu ihrem Vater im Außen deutlich. Hier sind bereits klärende Gespräche über schwierige Situationen in der Kindheit der Betroffenen möglich. Bei zunehmender Reduktion der intrapsychischen Phobien der Ego-States untereinander wird es der Patientin mehr und mehr möglich, auch im Alltag die Kommunikation der Ego-States untereinander zu intensivieren. Sie fängt an, ein quasi automatisches Schreiben zu entwickeln. Die linke Hand wird nach wie vor für ideomotorische Fingersignale verwendet. Sie selbst geht zu passenden Zeitpunkten im Alltag, in denen sie sich sicher fühlt und sich in ihrem Zimmer zurückziehen kann, in einen leichten Trancezustand. Die Augen dabei jedoch geöffnet, kann sie mit der rechten Hand Botschaften, die die linke Hand durch Fingersignale meldet, oder die durch innere Stimmen mitgeteilt werden, aufschreiben und kann damit ein Skript anlegen, das ihr einen zunehmenden Überblick über ihre Biografie ermöglicht. In ein spezielles Heft können auch traumatische Erinnerungen niedergeschrieben werden.
Fallbeispiel 3
Eine 45jährige Patientin kam in die ambulante Therapie aufgrund immer wieder auftretender schwerer depressiver Episoden und latenter Suizidgedanken sowie massiver psychosomatischer Beschwerden, die über Jahre hinweg ärztlicher Therapie bedurften. Autoallergische Erkrankungen mussten mit Cortison behandelt werden, und aufgrund eines Schmerzsyndroms kam es zu jahrelangem massivem Analgetikagebrauch. Nach einer affektiven Stabilisierung mit teilweise auch stationären Aufenthalten traten unvermutet Flashbacks auf mit Erinnerungsbildern, die auf einen Missbrauch im frühen Kindesalter hindeuteten. Die Patientin war für diese Phase vorher völlig amnestisch und mit dem Auftreten der Flashbacks wurden auch heftige Kopfschmerzattacken sowie Gelenksschmerzen getriggert. Im Rahmen der imaginativen Stabilisierungsarbeit zeigte sich spontan ein verletztes Kind, das von der Patientin als die kleine Anna bezeichnet wurde. Erst in Träumen auftretend, kam es dann auch tagsüber in Imaginationen zu immer häufigeren Kontakten, die die Patientin sehr verunsicherten. Zeitweise entwickelte sie eine massive Ablehnung gegen dieses Kind, das sie als schmutzig, eklig, widerspenstig bezeichnete, das ständig danach drängte, ihr Geschichten erzählen zu wollen. In der Imagination sah sie dieses Kind in einen tiefen Keller gesperrt mit zahlreichem Gerümpel, in dem sich das Kind verstecken konnte. Nach und nach gelang es ihr, den Kontakt zu intensivieren, das Kind über die Kellertreppe durch innere Helfer mit Nahrungsmitteln und Kleidung zu versorgen. Immer wieder versuchte sie, diesen Ego-State wegzusperren, um ihn nicht anhören zu müssen. Letztendlich gelang es, das Vertrauen dieses verletzten, kindlichen Anteils zu stärken und die Erlaubnis der Erwachsenen zu bekommen, mit dem Kind direkt Kontakt aufzunehmen.

Es erforderte nur eine geringfügige Veränderung der Stimmlage, um die Patientin in einen leichten Trancezustand zu versetzen. Sie nahm dabei spontan eine veränderte Körperhaltung ein, hielt ein kleines Stofftier in der Hand, auf dem sie während der gesamten Trancephase heftig herumknetete und mit kindlicher Stimme zaghaft zu sprechen begann. Als 4jähriges Kind sprach sie im Du zu mir, wollte auch von mir in dieser Form angesprochen werden und begann, von ihren traumatischen Erfahrungen zu erzählen. Dabei ging es weniger um die Details des Missbrauchs, als vielmehr um die Gefühle des Kindes, um Ängste, Verwirrung, den Zweifel an der Loyalität gegenüber dem Vater, versteckte Wut, hauptsächlich aber Scham und Schuldgefühle, das Gefühl, schmutzig zu sein. Es ging um Ekel, um Schmerz und um die Verzweiflung über den Verrat der Mutter, die ihr nicht zuhören wollte, sie nicht schützen wollte oder konnte. Die Erwachsene konnte in diesen Trancezuständen immer selbst entscheiden, ob sie ihrem inneren verletzten Kind zuhören möchte oder nicht. Letztendlich gelang es ihr immer besser, zuzuhören und zu realisieren, wie weit die Missbrauchserfahrung wirklich gegangen war. Mehr und mehr konnte sie Empathie für diesen kindlichen Ego-State entwickeln, sich um die Bedürfnisse des Kindes kümmern, mit ihm zusammen spielen, es in seinen Alltag einbauen und Co-Bewusstsein entwickeln. Mit zunehmender empathischer Verbindung zu diesem Ego-State verschwanden mehr und mehr die psychosomatischen Symptome, die Analgetikatherapie wurde vollständig eingestellt. Es konnte dann auch auf die Probleme in der Intimität in der Beziehung eingegangen werden, durch Absprachen mit dem kindlichen Anteil, dass die kleine Anna sich dabei an ihren sicheren Ort zurückziehen sollte. Bei der Bearbeitung dieser Thematik traten Täterintrojekte auf, die dabei eine erhebliche Rolle spielten, die Patientin in der Intimität mit dem Partner in Flashbacks zu versetzen. Der kindliche Ego-State konnte mehr und mehr lernen, zwischen dem Partner der Patientin und dem Missbrauchstäter zu unterscheiden, damit in der Hier-und-Jetzt-Realität anzugelangen. Die Täterintrojekte traten bei der Patientin in einer sehr symbolhaften Form auf, trotz der eindeutigen Zuordnungsmöglichkeiten zu den biografischen Hintergrundfiguren. Auch eine Kontaktaufnahme mit direkten Gesprächen zu den Täterintrojekten war in diesem Stadium nicht möglich bzw. notwendig, da die Patientin inzwischen eigene Strategien entwickelt hatte, um eine Neuordnung im Innensystem aufzubauen. Es ist anzumerken, dass die Patientin eine dissoziative Symptomatik und eine komplexe PTBS aufweist, jedoch keine dissoziative Identitätsstörung. Die Identität ist im Alltag kohärent.
Hintergründe für die Fallbeispiele findet ihr hier:
http://www.journal-fuer-psychologie.de/ ... view/93/56

Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Mi Jun 26, 2013 9:05 pm
von Lorelei
Uff, anstrengende Recherche! Zeit für eine Pause... am Lake Maripouka, Neuseeland 8)
Bild

Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Mi Jun 26, 2013 9:21 pm
von *wirrli
hm... du bist ja voll fleißig! :D

Ich hab mich grad gefragt, ob diese langen Texte nicht zuviel sind,
für einen Stabilisierungsthread und "Kleinigkeiten" da schnell verloren gehen?

Vielleicht wäre ein zweiter Thread gut, in dem diese ganzen Texte stehen?

Nur grad so ne Idee....

Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Sa Jun 29, 2013 4:38 pm
von Lorelei
Ich weiß nicht? Ja, der Thread ist inzwischen recht lang... was genau stellst du dir da vor? Eine Neuauflage?

Ich bin fleißig, weil ich einfach merke, dass hier einfach Informationen fehlen. Hier drehen Leute am Rad, denken, dass sich nie etwas ändert, und flippen deshalb regelmäßig aus, obwohl das gar nicht sein müsste, wenn man weiß, dass es weiter geht und Heilung möglich ist. Auch wenn es eine gefühlte Ewigkeit dauert.

Lo

Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Sa Jun 29, 2013 8:31 pm
von *wirrli
Hy Lo :D

Ich weiß nicht...
vielleicht könnte man es aufteilen?
Wenn so große Themen sind (Täterintrojekt, Therapie oder so) dass man da einen eigenen Info-Thread anlegt?
Das ist ja schon interessant, was du da so alles ausgräbst!

Ich hatte nur überlegt:
schreibe ich das jetzt? War doch sicher schon
und immer doppelt ist doof!

Aber ich dachte eben auch, dass gerade kleine, kurze Beiträge unter dieser Info-Flut vielleicht verloren geht?

Und: so ganz spezielle Themen, brauchen vielleicht auch einen eigenen Raum?

Aber: das sollte dann auch oben festgepinnt sein, so wie der Stabilisierungsthread?!

Nur so eine Überlegung!
Was meinst du?

Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Mo Jul 01, 2013 4:41 pm
von Lorelei
Ich bin mir nicht sicher, ob jemand die Infothreads dann überhaupt noch liest, weißt du? Ich erkenne mich da selbst wieder, wenn etwas schon zu lange da hängt (wie das OEG-Zeug z. B.), dann gucke ich da nicht mehr rein. Es gibt ja auch ein ganzes Infoforum hier, mit allem Möglichen an hilfreichen Sachen, und wie gehe ich damit um? Gar nicht.

Die Sachen, die ich gefunden habe, waren alle in Reichweite im Internet. Suchen die Leute danach? Nein.
Gut, dann packen wir das in ein Infoforum. Schaut da dann nach einiger Zeit jemand wieder rein? Nein.
Gut, dann machen wir hier einen Thread auf und pinnen ihn fest. Schaut da dann jemand rein? Manchmal. Aber auch nicht immer.
Der letzte Schritt wäre dann wieder die persönliche Betreuung, je nach dem aktuellen Problem, das gerade gepostet wird. Das funktioniert. Immer. Auch, wenn die gleiche Information schon zehn mal hier irgendwo im Forum steht und dieselbe Frage schon zwanzig Mal gefragt worden ist, die Leute wollen am liebsten persönliche Betreuung.

Warum?

Die Leute haben die Energie nicht, um sich selbst zu helfen. Die einfachsten Schritte zu tun. Erlernte Hilflosigkeit, Nicht-über-den-Tellerrand-gucken, erlerntes Warten auf Hilfe, statt selbst loszugehen und zu suchen, was hilft. Dieses Verhalten gehört mit zur Krankheit, das darf man nicht vergessen! Wenn jeder wüsste, wie er sich zu helfen hat, was man tun muss, wie man klar kommt, und dann noch die Kraft hätte, das durchzuziehen, dann wären viele von uns nicht hier. Andererseits ist es auch wichtig, eben das zu lernen: Ich bewege mich aktiv über mein bisheriges Feld hinaus, erweitere meine Weltsicht, und wenn es nur über ein, zwei Klicks im gleichen Forum ist, und finde dort dann vielleicht die Information, die ich gesucht habe. Oder andere hilfreiche Sachen.

Vielleicht könnte ich eine Neuauflage starten, damit der Thread nicht allzu lang wird, und könnte darum bitten, den ersten einfach festgepinnt zu lassen oder ins Infoforum zu schieben (wo es dann wieder keiner liest? Nein danke!) ... nein, er sollte schon hier bleiben. In Reichweite, sozusagen.

Lo

Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Di Jul 02, 2013 7:02 pm
von Lorelei
Gefährde die Arbeit noch mehr
Sei nicht die Hauptperson.
Such die Gegenüberstellung.
Aber sei absichtslos.
Vermeide die Hintergedanken.
Verschweige nichts.
Sei weich und stark.
Sei schlau, laß dich ein und verachte den Sieg.
Beobachte nicht, prüfe nicht,
sondern bleib geistesgegenwärtig bereit für die Zeichen.
Sei erschütterbar.
Zeig deine Augen,
wink die anderen ins Tiefe,
sorge für den Raum und
betrachte einen jeden in seinem Bild.
Entscheide nur begeistert.
Scheitere ruhig.
Vor allem hab Zeit und nimm Umwege.
Laß dich ablenken.
Mach sozusagen Urlaub.
Überhör keinen Baum und kein Wasser.
Vergiß die Angehörigen,
bestärke die Unbekannten,
bück dich nach Nebensachen,
weich aus in die Menschenleere,
pfeif auf das Schicksalsdrama,
mißachte das Unglück,
zerlach den Konflikt.
BEWEG DICH IN DEINEN EIGENFARBEN;
bis du im Recht bist und
das Rauschen der Blätter süß wird.
Geh über die Dörfer.
Ich komme dir nach.

©Peter Handke "Über die Dörfer"

Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Di Jul 02, 2013 7:09 pm
von Lorelei
ICH MÖCHTE DICH INSTÄNDIG BITTEN

Ich möchte dich inständig bitten
So sehr ich kann
All dem gegenüber,
was in deinem Herzen ungelöst ist,
geduldig zu sein und zu versuchen
die Fragen an sich zu lieben,
wie verschlossene Räume,
wie Bücher, die in einer sehr
fremden Sprache geschrieben sind.

Suche jetzt nicht nach den Antworten,
Die dir jetzt nicht gegeben werden können,
weil du noch nicht fähig wärst
sie zu leben.

Und es geht darum alles zu leben
Jetzt lebe die Fragen!
Vielleicht wirst du allmählich,
ohne es zu bemerken
eines fernen Tages
in die Antwort hineinwachsen

- Rainer Maria Rilke

Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Di Jul 02, 2013 7:11 pm
von Lorelei
Ich gehe die Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein
Ich bin verloren…ich bin ohne Hoffung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld
Immer noch dauert es lange, herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein…aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe drum herum.

Ich gehe eine andere Straße herunter.


Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Di Jul 02, 2013 11:27 pm
von eva*
Liebe Lorelei,
ich lese hier sehr sehr gern. Auch die längeren Beiträg finde ich sehr spannend.
Hab schon viel mitgenommen hier aus dem Thread.

Kuck auch immer wiedr mal zwischendrin oder am Anfang´des Threads nach,was da oder da stand.
Hab hier auch meine Lieblingsseiten ;)

Danke dass du dich so einsetzt. Echt klasse und einfach mal lobenswert.
Liebe Grüße

Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Di Jul 02, 2013 11:34 pm
von eva*
Bild

Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Mi Jul 03, 2013 1:20 am
von Fee16
Ich lese hier auch viel :)

Dankeschön an alle die hier posten :)

Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Mo Jul 08, 2013 8:50 pm
von *wirrli
Interessante Seite
http://bewegte-koerperstille.de/achtsamkeitstraining
bzw. bietet sie teils auch kostenlose Kurse und Vorträge an
http://bewegte-koerperstille.de/vortrag-achtsamkeit

Re: Stabilisierungstechniken

Verfasst: Di Jul 09, 2013 4:51 pm
von Wildwuchs
Ich kuck auch immer mal vorbei. Irgendjemand weiß, wo er zu schauen hat, wenn nichts mehr geht. Ich bin froh, solche Helfer zu haben, die hier kucken.

Fand deinen Beitrag, liebe Lo, entlastend. Es gehört eben auch zu uns, diese Hilflosigkeit oder Ohnmacht.