Danke Apoyo...
ich setz mal ne Triggerwarnung drüber
was geistert sofort in meinem Kopf rum, als ich diesen Satz hier lese?
Wikipedia: Unter Vertrauen wird die Annahme verstanden, dass Entwicklungen einen positiven oder erwarteten Verlauf nehmen.
Vertrau mir, es wird nicht weh tun, würde doch nichts tun, was dir weh tut, das tut nur ganz wenig weh...ich hab dich so lieb...
finde es so lieb von dir, dass du mich auch so gerne hast!
Ne hat gar nicht weh getan, hab nur gedacht ich sterbe...
später immer diese Worte, es muss weh tun...nur wenns weh tut, ist es okay... selbst schuld...
Wikipedia: Unter Vertrauen wird die Annahme verstanden, dass Entwicklungen einen positiven oder erwarteten Verlauf nehmen.
erwarteter Verlauf?
Immernoch die Hoffnung, dass er es nicht macht? erwartet? er macht es eh, und ich bin glaub ich nie enttäuscht worden... das war ein erwarteter Verlauf
Und hier liegt meines Erachtens das Problem: man muss die Auswirkungen von Handlungen (er)kennen.
Auswirkungen? Tierische Schmerzen, wenn er da war... Schmerzen, bis er fertig war, Schmerzen danach...
Aber hab ich sie wirklich je erkennen können? Ich wusste nie, was kommt, was ihm noch alles einfällt, woher auch, woher ahnt das ein Kind???
Meine eigene Familie? Auch ein undurchdringbares Seifenblasensystem... du kannst reinschauen, rausschauen, aber es mag nicht das Gleiche zu sein...
immer wieder aufs neue auf die Schnauze gefallen...
Schmerz tut irgendwann nicht mehr weh. Tränen laufen irgendwann nur noch aus Überraschung...weil man erschrocken ist, iwann laufen auch keine Tränen mehr...
das geht alles, alles möglich, die Psyche eines Menschens kann soviel... da können wir nur noch dran sitzen und staunen...
Wo ist da noch Vertrauen möglich? Immer wieder neue Ärger...
Ein Kind, dass sich schon wünscht zu sterben, mein Wunsch am nächsten Tag nicht mehr aufzuwachen? schon ganz alt, so alt, wie ich mich zurück erinnere...
Wie kann es nur einem Kind so dreckig gehen, dass es das will? nie mehr aufwachen? Oder so todkrank, dass es endlich gesehen wird... das wenigstens zum Abschied noch ein paar kommen...
Also eben unter anderem eine Frage der Erziehung bzw der Prägung durch das Elternhaus und der Umgebung.
Worte meine Mutter, Worte meines Vaters:
Vertraue niemanden da draussen, auch nicht deinen Freunden, die erzählen, alles, was du denen erzählst herum, erzähl ja nichts...
Ja, Even hat geschwiegen, Even hat ganz lange geschwiegen und Even wird so vieles nie erzählen können... Even durfte nie und wurde nie beachtet, wenn sie erzählt hat... Even hat manches erlebt, was so unendlich eklig, traurig unvorstellbar ist... und Even wird verschweigen... Even kann es nicht beim Namen nennen...Even wird an dem Tag sterben, wenn sie es erzählen würde...
Hm... Du hast es nicht anders erlebt, woher solltest Du da damals richtig von falsch unterscheiden können?
ich denke, ein Kind weiß, dass etwas falsch ist, es fühlt sich falsch an, aber dieses Gefühl verschwindet irgendwann, verschwindet, wenn andere sagen, dass ist NORMAL, dass macht jeder, dass ist gut so, dass ist richtig so...
Du hast selbst geschrieben, daß Du erst jetzt langsam wirkliches Vertrauen erlernst, weil Du erst innerhalb der letzten Jahre festgestellt hast, wie es woanders auch gehen kann.
Es geht anders, aber wie ist das Gefühl, einsam und im Stich gelassen zu werden? Freunde sind wichtiger, wie eine fallende junge Frau, die mit dem Leben klar kommen muss, nicht mehr alles macht, was sie wollen... ich will es niemanden übel nehmen, der mich fallen lässt, mich einsam zurück lässt...
ich war nie einfach, und der Weg ist auch nicht einfach, aber ich lerne, ich bin auch locker eintauschbar...wie früher, Even ab ins Zimmer... ich bin eintauschbar, wenn man mich nicht mehr braucht schickt man mich weg... Ende...
Ich glaube, das ist eine Schutzreaktion, damit man immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen kann. Auch das ist ein Punkt, wie man es gelernt hat: wenn man diskussions- und kompromissfähig erzogen wird, wenn man auch andere überzeugen kann/darf, hat man keinen Grund dazu.
Disskussionen? Angst, geht nicht...
Kompromisse? Oh, kann ich immer eingehen...
Du bist ein lebender und denkender Mensch, Du bist warmherzig und mitfühlend.....
Danke...
Du bist Du! Damit bist Du auch frei in Deinen Gedanken und Handlungen und brauchst Dir nichts von anderen vorschreiben/vormachen zu lassen.
Geht noch nicht, noch muss ich um erlaubnis fragen... es geht noch nicht...
Das im Nachhinein zu lernen ist ein langer und steiniger Weg, aber eben eine Grundlage für Deinen weiteres Vorwärtskommen
Wieviel muss ich den noch packen? ein verdammt langer und schwieriger Weg...