Oh, ich habe noch vieles für die Liste
Übrigens ist auf meiner persönlichen Liste auch Entspannung mit Tai Chi bzw. Qi Gong. Jedoch nur die Übungen, die ich jeweils in den Kliniken lernte. Die können tatsächlich so das eine oder andere hochholen. Für Msisbrauchsopfer eignet sich vor allem Braama-Yoga.
Was dabei für mich einen sehr großen "Wohlfühlaspekt" aus dem Qi Gong hat: Ein inneres Lächeln imaginieren und es geht mir dabei tatsächlich mit der Zeit besser. Wie beim wirklichen Lächeln (welches übrigens meist dabei auch entsteht) werden positive Botenstoffe im Körper produziert und somit fühlt sich der Mensch wohler.
@turtel: Vielleicht hilft dir folgendes. Nimm morgens fünf Bohnen, kleine Steinchen oder ähnliches in die linke Hosentasche. Wenn etwas positiver passiert, dann nimmst du eine bewusst heraus, verbindest sie in Gedanken mit diesem positiven Erleben und steckst sie in die rechte Hosentasche. Am Ende des Tages nimmst du die in der rechten Hosentasche heraus und überlegst nochmal, welche Bohne, welches Steinchen für welches Erleben steht. Das tut wirklich gut...
Ach ja, spätestens vor dem Waäschewaschen die Bohnen herausnehmen. Die mögen die WAschmaschine nicht so wirklich
@zornig: Als Sportart, die unkompliziert ist: Nordic Walking. In keienr anderen Sportart bekomme ich da solch einen für mich stimmigen Rhytmus hin, der weder über meine Grenzen geht noch darunter liegt. Meine Sporttherapeutin in der Klinik meinte, dass es daran liegen würde, dass es ein sehr erdverbundener Sport sei und ich das auch bin. Also, falls du eine Erdverbundenheit spürst - einfach genial. Und die Peinlichkeit, mit diesen Stöcken in der Gegend herumzulaufen vergisst du schnell, wenn es dir Spaß macht
@Elfe: Jaaaaaa, Lego und Holzbausteine. Herrlich!
Auf Flohmärkten enfach nur schauen und in schönen (!) Erinnerungen schwelgen. Am Besten mit jemand anderes und dann darüber erzählen, wie schön das war, oder auch witzig oder wie auch immer. Es gibt sie nämlich auch, die schönen alten Zeiten
Ich mag auch Kruschtelläden, die bis oben hin mit allen möglichen Dingen vollstehen. Da kann ich mich nicht sattsehen.
Noch ein paar Sachen für die weitere Liste:
- aufschreiben, was in den letzten Tagen schönes, positives passiert ist; vor allem die kleinen Dinge
- Tiere
- sich umarmen lassen oder jemand anderes umarmen (ich kann e szwischenzeitlich bei manchen Menschen zulassen und dies dann extrem positiv empfinden, und darauf bin ich stolz!)
- auf Geräusche in der Natur achten
- Neues lernen
- anderen Komplimente machen oder positive Rückmeldungen geben
- Imaginationsübungen
- träumen (Tagtäume)
- gemeinsam mit FreundInnen Essen kochen
- Ruhe finden
- Zeitung lesen
- ausschlafen
- mich mit einem warmen Handtuch nach dem Duschen abtrocknen
- Cartoons und Comics lesen (ich kann mich da schlapp lachen und bin dann soooo albern....)
- sich ehrenamtlich betätigen
- Menschen zulächeln
.....
Na, wer hat noch Ideen und Erfahrungen?
Passt gut auf euch auf!
Tamar