von Wildwuchs » So Jul 05, 2026 10:50 am
Hallo Hoffnung,
ja, wie wahr deine Worte sind. Wir stecken da mitten drin als Viele. Hatten vor 15 J. schonmal gestellt, nach Kämpfen kam zwar die Anerkennung, aber die Härteklausel hat eingesetzt, da alles in ehemaligen Gebiet der DDR war, obwohl es genug Gerichtsakten etc. gab. Beim damaligen OEGVerfahren gab es aber Anwältin und soziales Netzwerk.
Als das neue Entschädigungsgesetz '24 herauskam und wir mitbekamen, dass andere (allerdings Opfer nach 1990) ein Haufen Entschädigung bekamen, ist ein Anteil sehr wütend geworden und wir haben einen Antrag auf Verschlimmerung gestellt. Läuft nun seit mehr als 2 Jahren. Die Mitarbeiterin ist zwar sehr bemüht, aber Gerichtsakten und selbst die OEG Akten von damals sind verschwunden.
Durch deine Worte sind wir jetzt irgendwie wach geworden und merken, in welchem Dillema wir gerade sind. Dieses Verfahren blockiert die ganze Zeit unsere Traumatherapie und wir befinden uns eigentlich in der Zeit von vor 15 Jahren, kein Hier und Jetzt.
Der Therapeut hatte uns vor 2 Jahren gewarnt davor, ein Anteil wollte aber sein Recht. Heute gibt es keine Anwältin mehr und gehen immer mehr in die Isolation, weil da immernoch ein Funken "Hoffnung" ist, zu recht zu kommen. Es liegt jetzt beim Medizinischen Dienst.
Uns tut es überhaupt nicht gut, ( weiß nicht, ob es introjektgesteuert ist), aber zurücknehmen können wir es auch nicht. Es war sicher ein riesen Fehler.
Musste es mal loswerden. Möchte auch keinen abschrecken.
Für mich ist es nur, dass es nicht erst von der Bundesregierung gesagt werden kann, ihr als ehemalige DDR Bürger habt die Möglichkeit, um dann wieder ignoriert und beschämt zu werden. Eine Reinszenierung, so wie der DDR Staat damals auch mit uns umgegangen ist.
Wenn gesagt werden würde, nein, ihr habt die Möglichkeit erst gar nicht, etwas zu beantragen, dann wäre das klar und eindeutig. (Merke, es erleichtert gerade) Dann könnten wir auch eher damit umgehen.
Danke Hoffnung für deinen Beitrag.
Hallo Hoffnung,
ja, wie wahr deine Worte sind. Wir stecken da mitten drin als Viele. Hatten vor 15 J. schonmal gestellt, nach Kämpfen kam zwar die Anerkennung, aber die Härteklausel hat eingesetzt, da alles in ehemaligen Gebiet der DDR war, obwohl es genug Gerichtsakten etc. gab. Beim damaligen OEGVerfahren gab es aber Anwältin und soziales Netzwerk.
Als das neue Entschädigungsgesetz '24 herauskam und wir mitbekamen, dass andere (allerdings Opfer nach 1990) ein Haufen Entschädigung bekamen, ist ein Anteil sehr wütend geworden und wir haben einen Antrag auf Verschlimmerung gestellt. Läuft nun seit mehr als 2 Jahren. Die Mitarbeiterin ist zwar sehr bemüht, aber Gerichtsakten und selbst die OEG Akten von damals sind verschwunden.
Durch deine Worte sind wir jetzt irgendwie wach geworden und merken, in welchem Dillema wir gerade sind. Dieses Verfahren blockiert die ganze Zeit unsere Traumatherapie und wir befinden uns eigentlich in der Zeit von vor 15 Jahren, kein Hier und Jetzt.
Der Therapeut hatte uns vor 2 Jahren gewarnt davor, ein Anteil wollte aber sein Recht. Heute gibt es keine Anwältin mehr und gehen immer mehr in die Isolation, weil da immernoch ein Funken "Hoffnung" ist, zu recht zu kommen. Es liegt jetzt beim Medizinischen Dienst.
Uns tut es überhaupt nicht gut, ( weiß nicht, ob es introjektgesteuert ist), aber zurücknehmen können wir es auch nicht. Es war sicher ein riesen Fehler.
Musste es mal loswerden. Möchte auch keinen abschrecken.
Für mich ist es nur, dass es nicht erst von der Bundesregierung gesagt werden kann, ihr als ehemalige DDR Bürger habt die Möglichkeit, um dann wieder ignoriert und beschämt zu werden. Eine Reinszenierung, so wie der DDR Staat damals auch mit uns umgegangen ist.
Wenn gesagt werden würde, nein, ihr habt die Möglichkeit erst gar nicht, etwas zu beantragen, dann wäre das klar und eindeutig. (Merke, es erleichtert gerade) Dann könnten wir auch eher damit umgehen.
Danke Hoffnung für deinen Beitrag.