von SweeneyG » Do Jun 11, 2026 2:41 am
ich (m32) bin nun seit 11 Jahren mit meiner Frau (w30) zusammen, davon 7 Jahren verheiratet.
In den ersten 2 Jahren gab es immer wieder Auseinandersetzungen, Streitigkeiten etc.
Nach einem Vorfall ist meine Frau zu ihrem Ex-Freund gegangen und hat mir später gesagt, dass sie mich mit ihm betrogen hat.
Ein Jahr später ist sie ohne ersichtlichen Grund panisch geflüchtet, zu einem Arbeitskollegen gegangen und hat dort 2 Wochenenden übernachtet. Auch mir ihm soll sie intim geworden sein am 2. Wochenende, sie brauchte Geld und wollte ihre Chance erhöhen, damit sie Geld geliehen bekommt.
Ich habe ihr das damals vergeben.
3 Jahre später haben wir geheiratet, haben 2 Kinder bekommen und die restlichen 10 Jahre ist es zu keinen weiteren Vorfällen gekommen.
Durch die Kinder haben wir uns ein bisschen auseinandergelebt, haben die Rolle für Mutter und Vater eingenommen. Vor 7 Monaten haben wir uns wieder einander angenähert und mir ist wieder alles hochgekommen.
4 Monate lang hat sie daran festgehalten, dass sie mich betrogen hat.
Nach einem verlangen meinerseits, mir die Situation zu schildern, wie das ganze abgelaufen ist, ist mir dann bewusst geworden, dass sie selbst gar nicht mit den beiden schlafen wollte.
Beide sollen sie im Schritt angefasst haben, sie ist in eine Art starre verfallen und hat sich sofort hingelegt, ihr wurde die Hose ausgezogen und der Akt wurde vollführt.
Mich hat das ganze selbstverständlich extrem hart getroffen. Ich habe mich informiert, mir Gesetzestexte durchgelesen und bin sehr schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich hierbei um eine Vergewaltigung handelt.
Ihr Exfreund soll das ganze 3 mal mit ihr an verschiedenen Tagen gemacht haben, der Arbeitskollegen einmal.
Auf nachfragen, ob das auch mit anderen Personen passiert ist, hat sie mir mit einem kalten ja geantwortet.
Sie hatte 5 sexualpartner vor mir, mit keinem von denen wollte sie schlafen und es soll immer nach dem gleichen Schema abgelaufen sein. Mit vier davon war sie in einer Beziehung, mit einem nicht. Dort hat sie nur übernachten wollen und es soll wiederholt zu dieser Grausamkeit gekommen sein.
An die Tat soll sie sich nicht mehr erinnert haben. Deshalb ist sie immer wieder zu diesen Personen gegangen.
Am Anfang der Beziehung hat sie mir einmal gesagt, dass sie nicht nein sagen kann und dann mit jedem schläft, der das Verlangen dazu hat.
Das ganze hat mich stutzig gemacht. Ich habe ihr am Anfang nicht geglaubt.
Durch weitere Recherchen bin ich darin klarer geworden und könnte feststellen, bzw. Annehmen, dass solch ein Verhalten für Missbrauchsopfer relativ normal ist. Auch hat sie mir erzählt, dass sie in ihrer Kindheit über mehrere Jahre von Ihrem Nachbarn sexuell Missbraucht wurden sein soll. Zu einer Vergewaltigung sei es nicht gekommen. Zumindest kann sie sich nicht daran erinnern.
Meine Frau sucht sich jetzt Hilfe beim Katholischen Hilfswerk, beginnt bald (sobald sie einen Platz gefunden hat) mit einer Traumatherapie und hat einen Termin in einer Tagesklinik.
Mir geht es damit echt richtig schlecht.
Ich fühle mich hilflos, gebe mir zum Teil selbst die Schuld, dass ich sie nicht beschützen könnte und durch mein Fehlverhalten sie in die Arme dieser Menschen getrieben haben.
Wir haben eine wunderschöne Beziehung zusammen. Die sexuelle Ebene war immer sehr schwierig. Sie ist nie auf mich zugekommen, jegliche sexuelle Bemühungen gingen von mir aus. Bei mir hat sie allerdings nie so reagiert. Hätte ich das gemerkt, hätte ich selbstverständlich abgebrochen und hätte mit ihr geredet.
Auch hatte sie rein gar keine sexuelle Erfahrung, was mir damals schon immer sehr seltsam vorkam, weil sie jedes Mal davon erzählt hat, wie oft und wie schön es mit den vorherigen Partnern war. Im Nachhinein betrachtet, ergibt jetzt natürlich alles einen Sinn. Aber ich habe nie angenommen, dass sie Probleme damit hat oder auch nur ansatzweise solche schlimmen Dingen passiert sind. Ich bin immer davon ausgegangen, dass sie einfach wenig Erfahrung hat oder sogar bei mir einfach keine Lust darauf hat. Dadurch ist es oft zu Streitigkeiten gekommen und ich hab sie immer gefragt, warum es bei den anderen so gut geklappt hat und bei mir nicht. Jetzt, im Nachhinein gesehen, waren das evtl. Warnzeichen, die ich einfach nicht wahrgenommen habe. Auf die Frage, warum sie mir ihren Ex geschlafen hat, hat sie auch einmal relativ klein laut gesagt, dass sie das gar nicht wollte.
Ich bin hin und her gerissen. Hat da jemand Erfahrung oder wissen über solche Situationen? Ich finde im Internet fast nichts über das Thema.
Mir wurde angeraten, Berichte zu lesen aber selbst dort werde ich nicht fündig.
Manchmal kommen mir einfach so viele Zweifel, ob das ganze so gewesen sein kann.
Das ist so schlimm und so grauenhaft, dass ich es einfach nicht glauben will. Ich unterstütze sie natürlich in allem, fahre sie überall hin und wir reden auch sehr oft.
Vorher hat sie z.b. oft gesagt, Sie wollte das ganze. Danach hieß es, sie braucht das um sich selbst zu bestrafen und damit sie sich nicht ritzen brauch und nun sind wir bei Vergewaltigungen angekommen. Ich hab nun so viele Geschichten gehört, dass in meinem Kopf einfach nur pures Chaos ist.
Vor allem mit so vielen unterschiedlichen Menschen?
Es ist so grausam, dass mein Gehirn einfach blockiert und meint, das kann nicht so gewesen sein.
ich (m32) bin nun seit 11 Jahren mit meiner Frau (w30) zusammen, davon 7 Jahren verheiratet.
In den ersten 2 Jahren gab es immer wieder Auseinandersetzungen, Streitigkeiten etc.
Nach einem Vorfall ist meine Frau zu ihrem Ex-Freund gegangen und hat mir später gesagt, dass sie mich mit ihm betrogen hat.
Ein Jahr später ist sie ohne ersichtlichen Grund panisch geflüchtet, zu einem Arbeitskollegen gegangen und hat dort 2 Wochenenden übernachtet. Auch mir ihm soll sie intim geworden sein am 2. Wochenende, sie brauchte Geld und wollte ihre Chance erhöhen, damit sie Geld geliehen bekommt.
Ich habe ihr das damals vergeben.
3 Jahre später haben wir geheiratet, haben 2 Kinder bekommen und die restlichen 10 Jahre ist es zu keinen weiteren Vorfällen gekommen.
Durch die Kinder haben wir uns ein bisschen auseinandergelebt, haben die Rolle für Mutter und Vater eingenommen. Vor 7 Monaten haben wir uns wieder einander angenähert und mir ist wieder alles hochgekommen.
4 Monate lang hat sie daran festgehalten, dass sie mich betrogen hat.
Nach einem verlangen meinerseits, mir die Situation zu schildern, wie das ganze abgelaufen ist, ist mir dann bewusst geworden, dass sie selbst gar nicht mit den beiden schlafen wollte.
Beide sollen sie im Schritt angefasst haben, sie ist in eine Art starre verfallen und hat sich sofort hingelegt, ihr wurde die Hose ausgezogen und der Akt wurde vollführt.
Mich hat das ganze selbstverständlich extrem hart getroffen. Ich habe mich informiert, mir Gesetzestexte durchgelesen und bin sehr schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich hierbei um eine Vergewaltigung handelt.
Ihr Exfreund soll das ganze 3 mal mit ihr an verschiedenen Tagen gemacht haben, der Arbeitskollegen einmal.
Auf nachfragen, ob das auch mit anderen Personen passiert ist, hat sie mir mit einem kalten ja geantwortet.
Sie hatte 5 sexualpartner vor mir, mit keinem von denen wollte sie schlafen und es soll immer nach dem gleichen Schema abgelaufen sein. Mit vier davon war sie in einer Beziehung, mit einem nicht. Dort hat sie nur übernachten wollen und es soll wiederholt zu dieser Grausamkeit gekommen sein.
An die Tat soll sie sich nicht mehr erinnert haben. Deshalb ist sie immer wieder zu diesen Personen gegangen.
Am Anfang der Beziehung hat sie mir einmal gesagt, dass sie nicht nein sagen kann und dann mit jedem schläft, der das Verlangen dazu hat.
Das ganze hat mich stutzig gemacht. Ich habe ihr am Anfang nicht geglaubt.
Durch weitere Recherchen bin ich darin klarer geworden und könnte feststellen, bzw. Annehmen, dass solch ein Verhalten für Missbrauchsopfer relativ normal ist. Auch hat sie mir erzählt, dass sie in ihrer Kindheit über mehrere Jahre von Ihrem Nachbarn sexuell Missbraucht wurden sein soll. Zu einer Vergewaltigung sei es nicht gekommen. Zumindest kann sie sich nicht daran erinnern.
Meine Frau sucht sich jetzt Hilfe beim Katholischen Hilfswerk, beginnt bald (sobald sie einen Platz gefunden hat) mit einer Traumatherapie und hat einen Termin in einer Tagesklinik.
Mir geht es damit echt richtig schlecht.
Ich fühle mich hilflos, gebe mir zum Teil selbst die Schuld, dass ich sie nicht beschützen könnte und durch mein Fehlverhalten sie in die Arme dieser Menschen getrieben haben.
Wir haben eine wunderschöne Beziehung zusammen. Die sexuelle Ebene war immer sehr schwierig. Sie ist nie auf mich zugekommen, jegliche sexuelle Bemühungen gingen von mir aus. Bei mir hat sie allerdings nie so reagiert. Hätte ich das gemerkt, hätte ich selbstverständlich abgebrochen und hätte mit ihr geredet.
Auch hatte sie rein gar keine sexuelle Erfahrung, was mir damals schon immer sehr seltsam vorkam, weil sie jedes Mal davon erzählt hat, wie oft und wie schön es mit den vorherigen Partnern war. Im Nachhinein betrachtet, ergibt jetzt natürlich alles einen Sinn. Aber ich habe nie angenommen, dass sie Probleme damit hat oder auch nur ansatzweise solche schlimmen Dingen passiert sind. Ich bin immer davon ausgegangen, dass sie einfach wenig Erfahrung hat oder sogar bei mir einfach keine Lust darauf hat. Dadurch ist es oft zu Streitigkeiten gekommen und ich hab sie immer gefragt, warum es bei den anderen so gut geklappt hat und bei mir nicht. Jetzt, im Nachhinein gesehen, waren das evtl. Warnzeichen, die ich einfach nicht wahrgenommen habe. Auf die Frage, warum sie mir ihren Ex geschlafen hat, hat sie auch einmal relativ klein laut gesagt, dass sie das gar nicht wollte.
Ich bin hin und her gerissen. Hat da jemand Erfahrung oder wissen über solche Situationen? Ich finde im Internet fast nichts über das Thema.
Mir wurde angeraten, Berichte zu lesen aber selbst dort werde ich nicht fündig.
Manchmal kommen mir einfach so viele Zweifel, ob das ganze so gewesen sein kann.
Das ist so schlimm und so grauenhaft, dass ich es einfach nicht glauben will. Ich unterstütze sie natürlich in allem, fahre sie überall hin und wir reden auch sehr oft.
Vorher hat sie z.b. oft gesagt, Sie wollte das ganze. Danach hieß es, sie braucht das um sich selbst zu bestrafen und damit sie sich nicht ritzen brauch und nun sind wir bei Vergewaltigungen angekommen. Ich hab nun so viele Geschichten gehört, dass in meinem Kopf einfach nur pures Chaos ist.
Vor allem mit so vielen unterschiedlichen Menschen?
Es ist so grausam, dass mein Gehirn einfach blockiert und meint, das kann nicht so gewesen sein.