von Silent Widow » So Dez 07, 2025 9:03 am
Lillith11 hat geschrieben: Sa Dez 06, 2025 5:11 pm
Hallo Silent Widow,
Hm, ich glaube, die erste Maßnahme ist, dass Du für Dich sorgst, um stabil zu werden. eine Psychiatrie wäre angesichts der S**z*dgedanken sicherlich empfehlenswert, kommt derzeit nicht in Frage, weil Du Verantwortung für deinen pflegebedürftigen Freund hast, sagst Du? Es gibt Verhinderungspflege, wenn Du die Pflege unterbrechen musst, weil Du krank bist, oder weil Du Urlaub nehmen möchtest. Es ist ganz einfach möglich, dies zu beantragen.
Es ist nach vollziehbar, wenn Dich schwere Gedanken /oder Symptome einholen, wenn Du wieder "Kontakt" zur Vergangenheit hast, unbeabsichtigterweise. Mir geht es dann auch immer so.
Mein Sohn hat sogar direkten T+t+erkontakt, weil er Kontakt zu meiner Mutter haben möchte. Das muss ich akzeptieren, habe ich so entschieden.
Das ist für mich immer eine schwere Zeit, und ich bin da auch offen für Symptome, das ist alles ganz normal, und ich versuche, präventiv ganze Arbeit z leisten, damit es mir gut geht und ich stabil bleibe. Gleichzeitig passe ich natürlich - aus der Ferne- darauf auf, dass es meinem Sohn gut geht, und er in Sicherheit ist.
S***z*dgedanken kamen bei mir auf, wenn ich einfach einen emotional schwer belastenden Zustand bei mir beenden möchte. Ich wollte nie mein Leben beenden.
Wie sieht denn Selbstfürsorge für Dich aus? Hast Du einen Prof oder eine psychosoziale Beratung/ Arzt/Ärztini an Deiner Seite, de/dier für Dich in Krisen ansprechbar ist? Gibt es Themen, Hobbys, Kraftorte, etc., die Dich gut ablenken und Dir Kraft schenken?
Sei herzlich gegrüßt von
Lillith11
vielen Dank für deine Nachricht und dass du dir die Zeit genommen hast, so offen auf meine Situation einzugehen. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es für dich schwer ist, wenn dein Sohn direkten Kontakt zu deiner Mutter hat und du gleichzeitig auf seine Sicherheit achten musst. Ich finde es bewundernswert, wie du dich um beides kümmerst – sowohl um dein eigenes Wohlbefinden als auch um das deines Sohnes. Das zeigt, wie verantwortungsvoll und reflektiert du bist.
Ich möchte dir ehrlich sagen, dass ich aktuell nicht in eine Klinik gehen werde. Ich weiß genau, dass ich mir trotz dieser Gedanken nichts antun werde. Es sind Momente, in denen schwere Gefühle und belastende Gedanken aufkommen, aber sie sind für mich eine Art Ausdruck von Erschöpfung und Überforderung, nicht von einer tatsächlichen Gefahr für mein Leben. Es beruhigt mich sehr, zu wissen, dass du das ebenfalls aus eigener Erfahrung kennst und dass solche Gedanken nicht ungewöhnlich sind, wenn man mit emotional belastenden Situationen konfrontiert wird.
Selbstfürsorge ist für mich im Moment sehr wichtig, und ich versuche, kleine Dinge zu tun, die mir Stabilität geben, auch wenn es manchmal schwerfällt. Ich finde es gut, dass du Strategien wie präventive Maßnahmen, Ablenkung durch Hobbys oder Kraftorte erwähnst – das ist für mich ein wertvoller Hinweis. Ich habe ebenfalls einige Methoden, die mir Kraft geben, auch wenn ich gerade stark beansprucht bin durch die Pflege meines Freundes und andere Verpflichtungen.
Ich möchte dir einfach sagen, dass ich deine Worte sehr schätze. Ich fühle mich verstanden und sehe, dass du deine eigenen Herausforderungen hast, was mir noch einmal deutlich macht, wie viel Verantwortung und Stärke wir in unseren Situationen tragen können
Danke, dass du deine Erfahrungen geteilt hast. Es hilft mir, zu wissen, dass ich nicht allein in diesen Momenten bin, und dass es Wege gibt sich selbst zu schützen und stabil zu bleiben, ohne dass man sofort drastische Maßnahmen ergreifen muss.
Ich hoffe, du kannst ebenfalls Kraft und Stabilität in deinem Alltag finden, trotz der schwierigen Momente.
[quote=Lillith11 post_id=1543972 time=1765037518]
Hallo Silent Widow,
Hm, ich glaube, die erste Maßnahme ist, dass Du für Dich sorgst, um stabil zu werden. eine Psychiatrie wäre angesichts der S**z*dgedanken sicherlich empfehlenswert, kommt derzeit nicht in Frage, weil Du Verantwortung für deinen pflegebedürftigen Freund hast, sagst Du? Es gibt Verhinderungspflege, wenn Du die Pflege unterbrechen musst, weil Du krank bist, oder weil Du Urlaub nehmen möchtest. Es ist ganz einfach möglich, dies zu beantragen.
Es ist nach vollziehbar, wenn Dich schwere Gedanken /oder Symptome einholen, wenn Du wieder "Kontakt" zur Vergangenheit hast, unbeabsichtigterweise. Mir geht es dann auch immer so.
Mein Sohn hat sogar direkten T+t+erkontakt, weil er Kontakt zu meiner Mutter haben möchte. Das muss ich akzeptieren, habe ich so entschieden.
Das ist für mich immer eine schwere Zeit, und ich bin da auch offen für Symptome, das ist alles ganz normal, und ich versuche, präventiv ganze Arbeit z leisten, damit es mir gut geht und ich stabil bleibe. Gleichzeitig passe ich natürlich - aus der Ferne- darauf auf, dass es meinem Sohn gut geht, und er in Sicherheit ist.
S***z*dgedanken kamen bei mir auf, wenn ich einfach einen emotional schwer belastenden Zustand bei mir beenden möchte. Ich wollte nie mein Leben beenden.
Wie sieht denn Selbstfürsorge für Dich aus? Hast Du einen Prof oder eine psychosoziale Beratung/ Arzt/Ärztini an Deiner Seite, de/dier für Dich in Krisen ansprechbar ist? Gibt es Themen, Hobbys, Kraftorte, etc., die Dich gut ablenken und Dir Kraft schenken?
Sei herzlich gegrüßt von
Lillith11
[/quote]
vielen Dank für deine Nachricht und dass du dir die Zeit genommen hast, so offen auf meine Situation einzugehen. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es für dich schwer ist, wenn dein Sohn direkten Kontakt zu deiner Mutter hat und du gleichzeitig auf seine Sicherheit achten musst. Ich finde es bewundernswert, wie du dich um beides kümmerst – sowohl um dein eigenes Wohlbefinden als auch um das deines Sohnes. Das zeigt, wie verantwortungsvoll und reflektiert du bist.
Ich möchte dir ehrlich sagen, dass ich aktuell nicht in eine Klinik gehen werde. Ich weiß genau, dass ich mir trotz dieser Gedanken nichts antun werde. Es sind Momente, in denen schwere Gefühle und belastende Gedanken aufkommen, aber sie sind für mich eine Art Ausdruck von Erschöpfung und Überforderung, nicht von einer tatsächlichen Gefahr für mein Leben. Es beruhigt mich sehr, zu wissen, dass du das ebenfalls aus eigener Erfahrung kennst und dass solche Gedanken nicht ungewöhnlich sind, wenn man mit emotional belastenden Situationen konfrontiert wird.
Selbstfürsorge ist für mich im Moment sehr wichtig, und ich versuche, kleine Dinge zu tun, die mir Stabilität geben, auch wenn es manchmal schwerfällt. Ich finde es gut, dass du Strategien wie präventive Maßnahmen, Ablenkung durch Hobbys oder Kraftorte erwähnst – das ist für mich ein wertvoller Hinweis. Ich habe ebenfalls einige Methoden, die mir Kraft geben, auch wenn ich gerade stark beansprucht bin durch die Pflege meines Freundes und andere Verpflichtungen.
Ich möchte dir einfach sagen, dass ich deine Worte sehr schätze. Ich fühle mich verstanden und sehe, dass du deine eigenen Herausforderungen hast, was mir noch einmal deutlich macht, wie viel Verantwortung und Stärke wir in unseren Situationen tragen können
Danke, dass du deine Erfahrungen geteilt hast. Es hilft mir, zu wissen, dass ich nicht allein in diesen Momenten bin, und dass es Wege gibt sich selbst zu schützen und stabil zu bleiben, ohne dass man sofort drastische Maßnahmen ergreifen muss.
Ich hoffe, du kannst ebenfalls Kraft und Stabilität in deinem Alltag finden, trotz der schwierigen Momente.